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Wir geben’s zu, wir waren es!

Emil hat ja berech­tig­ter­weise gefragt, wer den Schnee vom letz­ten Wochen­ende bestellt hat. Ebby hat wie­derum gemut­maßt, dass Emil die Bestell­num­mern ver­wech­selt haben könnte.

Jetzt müs­sen wir geste­hen: Mein Herr­chen hat’s bestellt. Und er hat wirk­lich die Bestell­num­mern ver­wech­selt. Er hat näm­lich nicht die 88989 für Win­ter und mas­sig Schnee bestellt, son­dern die 89898 für Win­tersturm mit mas­sig Schnee. Und so sah es am Sams­tag bei uns auch aus. Da hat Herr­chen dann noch schnell ein­mal 88989 nach­be­stellt. Und warum? Er wollte gerne noch ein­mal Fotos von mir im stie­ben­den Schnee machen. Wir hat­ten ja alles in den letz­ten Wochen, aber diese Wet­ter­lage hat­ten wir nicht. Wir bit­ten also alle, die unbe­tei­ligt in den Genuss des Schnees gekom­men sind um Entschuldigung.

Kom­men wir aber zum Ergeb­nis: Jetzt ging es also “nur” noch darum, mich zum Toben anzu­re­gen. Das geht mit Hand­schu­hen aller­dings ganz einfach!

Und Frau­chen muss sich ganz schön lang machen, damit ich nicht an den Hand­schuh komme. Wei­ter­le­sen »

Der Briard und das Fang-(G)en.

Die Geschichte des Briads und des Fan­gens ist eine Geschichte vol­ler Miss­ver­ständ­nisse. Es gibt ja immer noch Leute, die hart­nä­ckig behaup­ten, dass wir Bri­ards nicht fan­gen kön­nen. Aber die fol­gen­den Bil­der zei­gen, dass wir ein­fach nur eine andere Tak­tik beim Fan­gen ver­fol­gen. Heute mor­gen waren wir im Wald und haben das schöne Wet­ter genos­sen. Und Herr­chen hatte seine Sahne­linse dabei. Und die hat Erstaun­li­ches zu Tage.

Es begann mit einer Trai­nings­ein­heit in mei­nem Lieb­lings­sport: Hun­de­ku­chen­wer­fen. Dazu wirft Frau­chen einen Hundekuchen.

Ich renne hin­ter­her und…

finde ihn… Nicht.

Ey, das war gegen die Sonne. Da kann man doch gar nichts sehen. Also machen wir das jetzt anders. Fan­gen! Dazu lässt Frau­chen einen Hun­de­ku­chen über mei­ner Schnauze fallen.

Ok, man sieht, dass Bri­ards beim Fan­gen nicht unbe­dingt immer eine gute Figur machen. Aber ich habe den Hun­de­ku­chen gefangen.

Der Trick besteht näm­lich darin, dass man den Hun­de­ku­chen an der Schnauze vor­bei­fal­len lässt…

… dann blitz­ar­tig zuschnappt. Hamm! So geht das auf briardsch.

Und hier noch ein­mal aus der Bewe­gung. Hun­de­ku­chen kommt, Schna­bel auf, es sieht so aus, als ob man mei­len­weit vorbeischnappt…

… und dann blitz­ar­tig zuschnap­pen. Hamm! Ok, wenn man genau hin­sieht, war das ein Fehl­ver­such. Ich sagte ja bereits, die Sonne blen­det so.

Zur Strafe üben wir noch das Kom­mando “able­gen!” Das hasse ich! Und weil ich schon weiß, was kommt, zeige ich hier auch schon meine Begeis­te­rung und mache einen auf Wurschti, der kleine Vampir.

Aber dann schmeiße ich mich doch hin. Aber natür­lich nicht, ohne noch einen Pro­test­bel­ler von mir zu geben. Übri­gens: So liege ich erst seit der Golda­ku­punk­tur. Sonst habe ich immer hin­ten auf der Seite gele­gen. Das mache ich zwar immer noch sehr oft, aber zumin­dest liege ich jetzt manch­mal schon korrekt.

Aber was ich von die­sem doo­fen Kom­mando halte, zeige ich Frau­chen dann doch noch!

Im nächs­ten Arti­kel machen wir dann noch ein schreck­li­ches Geständnis…

Der Zeitverteib am Abend.

Der Win­ter fängt ja all­mäh­lich an zu ner­ven. Es ist ja nicht nur so, dass einem immer die Schnee­klu­ten an den Pfo­ten kle­ben, die Wege­aus­wahl sehr ein­ge­schränkt ist oder meine Leute immer Schnee schip­pen müssen.

Viel schlim­mer ist eigent­lich, dass mein Gar­ten immer noch weit­ge­hend blo­ckiert ist. Und das nicht nur tags­über, son­dern auch abends, wo man doch im Som­mer immer noch auf­pas­sen kann, dass sich nie­mand anders im Gar­ten rumtreibt.

Also muss eine Ersatz­be­schäf­ti­gung her. Und die heißt: Stoff­tiere aus­wei­den! Meine Aus­wahl an Stoff­tie­ren kennt ihr ja schon, aber momen­tan muss der Verbrecher-​​Bär wie­der herhalten.

Wenn man diese Tiere nur lange genug “bespielt”, kann man das Reper­tiore deut­lich erwei­tern, denn diese Spe­zies ver­viel­fa­chen ihre Kör­per­öff­nun­gen im Laufe der Zeit.

Und was ein rich­ti­ger Bri­ard ist, der liebt es natür­lich auszupacken..

Also wird immer wie­der das Teil bewegt, um dann anschlie­ßend wei­ter aus­ge­wei­det zu werden.

Herr­chen, kannst du mal hal­ten, der Bär könnte noch ein paar Kör­per­öff­nun­gen ver­tra­gen. Du kannst aber auch gerne das Zeugs wie­der rein­stop­fen, damit ich es gleich wie­der raus­ho­len kann.

Es geht wirk­lich wie am Fließ­band. Rüs­sel rein, rein­bei­ßen, Rüs­sel raus, ausspucken.

Was wollt ihr mir denn mit die­sem Bild sagen?

Iiiiiiccccchhh? Ich habe mit die­ser Unord­nung nichts zu tun. Ich schwöre! Aber es wäre nett, wenn ihr das Zeug ein biss­chen weg­räu­men könn­tet, ich bin jetzt müde und würde mich gerne hin­le­gen. Aber nicht, solange hier so viel Zeugs rumliegt!

Und? Womit ver­treibt ihr euch so die Zeit, wenn eure Nackt­na­sen den­ken, dass sie einen fried­li­chen Fern­seh­abend haben werden?

EDIT: In DJs Blog sieht man wie­der, dass wir irgend­wie ver­wandt sein müssen.

Von den Prioritäten im Leben.

Die Prio­ri­tä­ten im Leben legt ja jeder für sich etwas anders aus. Und auch mal “fle­xi­bel”, also muss nicht das, was ges­tern noch wich­tig war, heute auch noch wich­tig sein.

Je spä­ter der Abend, desto ver­penn­ter das Wurschti, sagt schon ein altes Sprich­wort. Das bedeu­tet in der Pra­xis, dass spät am Abend bei­nahe alles pas­sie­ren kann und ich mich nicht darum küm­mere. Also fragte mich Herr­chen ges­tern Abend, als ich schon im Schlaf­zim­mer auf mei­nem Platz lag “Du, Wurschti? Wol­len wir mor­gen wie­der suchen?”. Nie hätte Herr­chen erwar­tet, dass ich wie von der Taran­tel gesto­chen auf­springe und mich ziel­stre­big auf den Weg Rich­tung Aus­gangs­tür mache. Er rief dann noch hin­ter­her “Wurschti, ich sagte mor­gen!” Dar­auf­hin ging ich zu Frau­chen ins Bade­zim­mer und ließ mich trös­ten, sodass sie Herr­chen dann sagte, dass ich irgend­wie komisch sei.

Heute mor­gen stand Herr­chen dann auch früh auf. Ich blieb aus Pro­test lie­gen. Aber nicht lange, denn als er anfing, Fri­ka­del­len zu schnip­peln, schob sich auf ein­mal ein Rüs­sel, der die ganze Zeit Tack-​​Tack-​​Tack machte,  zwi­schen sei­nen Kör­per und die Arbeits­platte. Ich war aber noch ganz ent­spannt. Dann holte Herr­chen den hei­li­gen Mantrailing-​​Rucksack rein. Von die­sem Zeit­punkt an waren wir sia­me­si­sche Zwil­linge. Jeden­falls schien es so, weil ich nicht mehr von sei­ner Seite wich.

Am Treff­punkt war ich dann sehr höf­lich, denn ich begrüßte Dag­mar (!!!) und Hanna mit fröh­lich erho­be­ner Rute. Ok, es war nur ein kur­zer Gruß, aber der Eti­kette war genug getan.

Dann durfte ich als ers­ter Hund an den Start. Wir such­ten wie­der in der Feld­mark, die Such­stre­cke betrug ca. 500 m bei nicht ganz zu ver­nach­läs­si­gen­dem Wind. Ich star­tete etwas ver­hal­te­ner als letzte Woche, zog dann aber gut im Tempo an. Und die Nase trug ich zu Herr­chens Begeis­te­rung sehr häu­fig tief. Wir lie­fen also so den Weg ent­lang und am Ende des Weges bog ich in ein Wald­stück ein, an des­sen hin­te­rem Ende wir eine Hanna fan­den. Super, es gab dafür keine Bröck­chen Fri­ka­delle und hin­ter­her noch ein tol­les Spiel mit dem Dotti.

Auf dem Weg zur zwei­ten Suche sah ich sie dann. Kinga! Kinga finde ich total klasse (wie alle Rüden), denn die riecht das ganze Jahr über extrem lecker. Aber heute roch sie noch inter­es­san­ter, denn ihre nächste Hitze steht an. Und weil hier im Ort ja auch alles läu­fig ist, was geht, war ich schon etwas vor­be­las­tet. Herr­chen musste sich also wirk­lich anstren­gen, mich von ihr (und ihren Piss­stel­len) fern zu hal­ten, weil von dort aus ein selt­sa­mer Magne­tis­mus aus­zu­ge­hen schien. Jeden­falls zog mich das alles magisch und mit extre­mem Nach­druck an.

Dem­ent­spre­chend war meine zweite Suche auch nicht mehr Hanna, son­dern Kinga gewid­met. Zu deutsch, es ging gar nichts, und selbst als ich Hanna nach viel hin und her gefun­den hatte, waren sowohl Hanna als auch die Fri­ka­delle völ­lig unin­ter­es­sant. Ich war jeden­falls völ­lig durch den Wind, hyper­ven­ti­lierte bei­nahe auf dem Rück­weg und sprang direkt ins Auto, obwohl ich sonst immer die Rampe benutze.

Jetzt pro­biere ich im Gar­ten etwas run­ter­zu­kom­men. Der Regen und die Sonne der letz­ten Tage haben die Berge unglaub­lich zusam­men­sa­cken las­sen. Aber das zeige ich euch dann später.

Die Gletscherzunge von Clausthal.

Hoshi meinte ja, dass wir ges­tern kein Man­trai­ling, son­dern eine Lawi­nen­su­che gemacht haben. Und das sind wir heute Nach­mit­tag los­ge­gan­gen, um zu sehen, ob wir für Hoshi nicht auch noch eine Her­aus­for­de­rung fin­den können.

Mal die Augen offen hal­ten. Von mei­nem Domi­nanz­hü­gel kann man sehr viel sehen und dann fal­len einem auch immer gute Dinge ein.

Seit­dem auch bei uns end­lich die Straße frei­ge­fräst wurde, kann man wie­der viel bes­ser schauen. Und so sieht es übri­gens aus, wenn die armen Pas­san­ten bei uns vor­bei müssen.

Aaaah, da fällt mir etwas ein. Wo ist denn eigent­lich der ganze Schnee, der jetzt nicht mehr bei uns in der Straße liegt?

Rich­tig, der liegt jetzt auf einem Park­platz. Und da habe doch eine Idee!

Hmmmm, wie stelle ich das bloß an?

Ok, viel­leicht hilft Frau­chen mir?

Nee, muss ich wohl doch alleine machen.

So! Fer­tig!

Schnell noch einen Blick von die­sem gigan­ti­schen Domi­nanz­hü­gel und…

… dann kommt hier deine Auf­gabe, Hoshi! In die­sem Schnee­feld liegt genau ein Arbeits­hand­schuh! Ist doch kein Pro­blem für dich, oder?

So sehen übri­gens momen­tan die Bäume aus. Smile

Wie die wilde Sau!

Große Ände­run­gen voll­zie­hen sich momentan.

Ges­tern zum Bei­spiel haben wir die ers­ten Früh­lings­bo­ten gese­hen. Nein, keine Blu­men, son­dern Kra­ni­che. Und somit ist es auch kein tech­ni­scher Defekt, wenn das Ther­mo­me­ter tags­über kei­nen hori­zon­ta­len Bal­ken vor den Zah­len zeigt.

Und heute? Heute klin­gelte Herr­chens Wecker um 6:30 Uhr. Das konnte nur eins hei­ßen: Die Mantrailing-​​Saison ist wie­der eröffnet.

Und Herr­chen hat meine Vor­freude rich­tig aus­ge­kos­tet. Er hat gaaanz lang­sam unse­ren Ruck­sack gepackt. Das Geschirr, die Such­weste, die Schlepp­leine, Hand­schuhe, Was­ser­napf und Was­ser, Kli­cker und — ganz wich­tig — meh­rere Schäl­chen mit Harz­käse (nicht von der Rück­ruf­ak­tion betrof­fen) und gebra­te­nem Hähn­chen. Von da ab bin ich Herr­chen nicht mehr von der Seite gewichen.

Beim Suchen waren dann noch Gina und Deles dabei. Und dann kam Dag­mar. Deles und Gina sind gleich auf Dag­mar zuge­stürmt und haben sie begrüßt. Ich wollte sie nicht über­for­dern und habe die Begrü­ßung etwas nach hin­ten gescho­ben und etwas dezen­ter gehal­ten. Aber: Ich habe sie begrüßt und damit ihren sehn­lichs­ten Wunsch erfüllt.

Lei­der hat­ten wir heute kei­nen Hel­fer, nein, bes­ser gesagt, einen fest­ge­fah­re­nen Hel­fer. Hanna hat uns aus der Pat­sche gehol­fen, hatte sich aber lei­der fest­ge­fah­ren und konnte nicht recht­zei­tig da sein. Also hat Herr­chen die erste Runde Hel­fer über­nom­men. Und wie er da so in der Feld­mark war und pro­bierte, eine Eber­esche nach­zu­ah­men, um sich mög­lichst wenig von den ande­ren Bäu­men zu unter­schei­den, kam ein Jäger in sei­nem Auto vor­bei. Und es war ein Jäger aus dem Lehr­buch, denn er fuhr und tele­fo­nierte und irgend­wann kam ein Draht­haar hin­ter­her­ge­lau­fen. Herr­chens Tar­nung war so per­fekt, dass er nur Herr­chens Wit­te­rung hatte und kurz knurrte, ihn aber optisch nicht wahr­ge­nom­men hat.

Dann kam Deles und hat Herr­chen ziel­si­cher gefun­den. Und danach hat Gina das ebenso per­fekt gemacht. Und dann war auch Hanna da und ich durfte Hanna suchen. Kaum war ich aus dem Auto, wollte ich auch schon los. Aber ich musste mich noch gedul­den, bis Herr­chen mich umge­zo­gen hat. Und dann ging es los: Rüs­sel in die Tüte, ein­at­men, Such­wort und los! Los heißt, dass ich los­ge­rannt bin ich Herr­chen hin­ter­her flog.  Wir sind also kurz unter der Licht­ge­schwin­dig­keit den Weg ent­lang, ich habe sogar die ganze Zeit die Nase unten gehabt, bin rich­tig abge­bo­gen und stand dann gleich vor Hanna. Super, ein Klick, dann gab es Harz­käse und hin­ter­her haben wir gaaaaanz lange mit dem Dotti gespielt. Super.

Die zweite Suche ging genauso los. Wir sind den Weg hin­auf­ge­stürmt, aber Hanna war jetzt auf der ande­ren Seite der Kreu­zung. Und der Wind kam genau aus ihrer Rich­tung. Also habe ich — wie auch Deles und Gina vor mir — die Abkür­zung direkt über das Feld genom­men. Und die Gina und Deles vor mir, spürte auch ich einen Ruck in der Leine, kurz bevor ich Hanna erreichte. Und wie bei Deles und Gina lag es auch bei mir daran, dass mein Lei­nen­hal­ter einen Bauch­klat­scher gemacht hat. Das Feld war gleich­mä­ßig ver­schneit, aber kurz vor dem Weg war eine Stelle, an der der Schnee etwas tie­fer war… Dag­mar hatte jeden­falls ihren Spaß, denn sie stand so, dass sie alle Bauch­klat­scher kor­rekt in der B-​​Note bewer­ten konnte. Smile

Jeden­falls haben wir ein ganz gro­ßes Lob bekom­men. Denn alle waren top moti­viert und alle hat­ten ein Mord­s­tempo drauf. Freuen wir uns doch schon mal auf nächste Woche! Ich bin auf jeden Fall dabei. Smile

Die Wiedereroberung des Paradieses.

Ges­tern habt ihr ja gese­hen, dass unser Gar­ten immer noch geschlos­sen ist. Aber wenn man mal einen auf krank macht, dann bekommt man nahezu jeden Wunsch erfüllt. Also habe ich mir gewünscht, dass ich mei­nen Gar­ten wie­der­be­komme. Und Herr­chen hat sich ordent­lich ins Zeug gelegt.

In ers­ter Linie brau­che ich näm­lich mei­nen Gar­ten dafür, um schön in der Sonne zu lie­gen und in den Gar­ten zu schauen. Das mit der Sonne hat ja schon geklappt.

Die Aus­sicht zu den Sei­ten lässt aller­dings noch etwas zu wün­schen übrig…

… genau wie die Aus­sicht in den Gar­ten selbst. Hier musste ich Nach­bes­se­rung beantragen.

Herr­chen schau­felte also wei­ter. Und ich muss mal Qua­li­täts­kon­trolle machen.

Und Hopp!

Lass mich mal durch, ich muss mal schauen, ob die Aus­sicht von hier oben noch stimmt.

Na ja, geht so! Die Schnee­berge um mich herum schrän­ken mich in mei­nem Kon­troll­wahn schon etwas ein.

Aber egal! Ich muss hier auf mei­nen Pos­ten. Zumin­dest kurzzeitig.

Denn wozu ist ein Gar­ten denn vor allem da? Rich­tig! Zum Spie­len! Also ich wäre dann so weit, dass wir spie­len können.

Wenn nicht gleich Spiel­ge­sell­schaft kommt, nehme ich meine Gei­sel aus­ein­an­der, rupfe ihr den Kopf ab und nehme sie aus!

Hat geklappt. Aber nicht so, wie ich eigent­lich wollte. Ich musste dann näm­lich rein­kom­men und musste Herr­chen am Haupt­ein­gang über­wa­chen, denn der war auch seit Frei­tag nicht mehr zugänglich…

Aber jetzt dre­hen wir bestimmt gleich noch eine schöne Runde!

P.S.: Heute Mor­gen gab es eine mit­tel­mä­ßig große Por­tion gekoch­tes Puten­fleisch mit gestampf­ten Kar­tof­feln. Hof­fent­lich hat das bald ein Ende. Ein Gekocht­fres­ser kommt ja gleich nach einem Warmduscher! Smile

Wer, bitte, hat DAS bestellt?

Heute mor­gen bin ich schweiß­ge­ba­det auf­ge­wacht, denn ich hatte einen ganz fie­sen Traum.

Ich hatte geträumt, dass ich ges­tern ganz doll Durch­fall hatte. So doll, dass sogar Blut mit dabei war und Frau­chen mit mir in die Tier­kli­nik gefah­ren ist. Dort muss­ten wir erst war­ten, dann musste ich geröntgt wer­den und wurde mit vie­len Sprit­zen trak­tiert. Boah, was für ein Hor­ror­trip! Aber wenn ich schon mal wach bin, kann ich ja schon mal die Frühstücks-​​Bestellung für den Zimmer-​​Service fer­tig machen.

1. Eine Klei­nig­keit Pfer­de­fleisch mit roter Bete.

2. Ein paar Frühstücks-​​Würstchen, so in etwa 5.

3. Gebra­tene Hüh­ner­her­zen mit Hüttenkäse.

4. Eine kleine Varia­tion von Käsesorten.

Prima, dann klap­perte mein Napf! Wol­len wir doch mal sehen.

Wer, bitte, hat denn das bestellt?  Wo ist denn mein Fress­napf? Die Stelle war aber rich­tig, wie die Spu­ren an der Wand von den letz­ten Fress-​​Schlachten bele­gen. Und der Hin­weis im obe­ren Teil des Bil­des spricht doch Bände.

Irgend­wie graut mir, dass das doch kein Traum war. Und mir graut auch, dass wir heute noch ein­mal zur Tier­kli­nik müs­sen. Falls wir aus dem Haus kom­men, denn in den letz­ten Tagen haben wir noch eini­ges oben drauf bekommen.

Aus der Wasch­kü­chen­tür kann man mitt­ler­weile kaum noch rausschauen.

Ähnli­ches Bild bei der Stalltür.

Und an der Seite wächst auch zusam­men, was zusam­men gehört: Die Schnee­wehe von unse­rem Haus und die Schnee­wehe vom Parkplatz.

Irgend­wann waren wir dann wie­der da und heute gab es auch nicht mehr so viele Sprit­zen. Dazu hat die Tier­ärz­tin auch gesagt, dass ich kleine Por­tio­nen Schon­kost bekom­men könnte.

Ich hatte jeden­falls Kohl­dampf ohne Ende. Und was hilft da? Der Dackel­blick. Den beherr­sche ich total gut.

Schaut mal! Und schon schmilzt Frau­chen dahin, kocht mir Reis und Huhn und ser­viert mir das in unend­lich gro­ßen homöo­pa­thi­schen Portionen.

Mir egal! Was man hat, hat man! Bes­ser also noch mehr hungern!

Hamm! Lecker. Schmeckt echt gut, auch wenn es viel zu wenig war.

Aber zum Glück war und bin ich spitze drauf. Drau­ßen bin ich rum­ge­sprun­gen wie immer. Ok, nicht wie immer, denn wir haben ver­sucht, im Wald zu  lau­fen und ich war teil­weise bis zur Schul­ter weg. Meine Nackt­na­sen waren teil­weise bis zur Hüfte ein­ge­sun­ken, sodass wir für eine Mini-​​Runde echt viel Zeit gebraucht haben und hin­ter­her total fer­tig waren.

Aber dann kam mein Freund Fino noch vor­bei. Der war erst ein wenig lahm, denn ich musste erst sei­nen Spiel­schal­ter umle­gen. Der liegt bei ihm mit­ten auf dem Kopf und man muss ich kräf­tig rein­drü­cken! Smile Wumms! Dann ging’s aber los! Smile

So, nach der drit­ten Por­tion Huhn stellt sich der Ansatz eines Sät­ti­gungs­ge­fühls ein und ich kann beru­higt etwas schla­fen. Hof­fent­lich träume ich nicht wie­der so einen Quatsch!

Außer Rand und Band!

So ein Wochen­ende ist ja momen­tan eine Gedulds­probe. Momen­tan, denn nächste Woche ist hof­fent­lich wie­der Man­trai­ling und dann sind wir end­lich wie­der in unse­rem gewohn­ten Trott.

Aber die­ses Wochen­ende musste ich noch gedul­dig sein und auf mei­nem Domi­nanz­hü­gel thro­nen, wäh­rend die Nackt­na­sen noch so unwich­tige Sachen wie früh­stü­cken, anzie­hen oder Wäsche waschen machen müssen.

Also regiere ich, König Wurschti vom Mönchstal­weg, Herr­scher über den Damm­gra­ben und das Wald­see­bad, ein­sam von mei­nem Hügel und harre der Dinge, die da gesche­hen mögen.

Wei­ter­le­sen »

Das hättest du sehen müssen!

Das hat Frau­chen heute zu Herr­chen gesagt. Warum? Das erzähle ich euch gerne.

Frau­chen war heute — wie fast immer — mit dem Eve-​​Frauchen (und Eve) unter­wegs. Meist küm­mern Eve und ich uns unter­wegs nicht beson­ders umein­an­der. Nur wenn wir wie­der fast daheim sind, dann geht es los. Dann wird meist etwas getobt. Heute wurde etwas mehr getobt!

Wir sind wie die Irren immer wie­der über einen Damm gefetzt und haben Krie­gen gespielt. Dabei bin ich gerannt, wie Frau­chen es sel­ten gese­hen hat. Am Ende des Damms haben sich Frau­chen und das Eve-​​Frauchen getrennt. Ich war aber noch nicht fer­tig mit Spie­len. Also bin ich hin­ter den bei­den her, habe Eve gezwickt und bin haken­schla­gend zu Frau­chen zurück­ge­lau­fen. Und das gleich meh­rere Male. Frau­chen musste jeden­falls ihre Kinn­lade fest­hal­ten, denn so etwas hatte sie bei mir noch nie gesehen.

Frau­chen und Herr­chen sind jeden­falls immer wie­der posi­tiv über­rascht, wie ich mich seit der Golda­ku­punk­tur ent­wi­ckelt habe. Zwar lang­sam, aber stetig.

Mal sehen, was ich für Herr­chen am Wochen­ende auf Lager habe. Smile