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Außer Rand und Band!

So ein Wochen­ende ist ja momen­tan eine Gedulds­probe. Momen­tan, denn nächste Woche ist hof­fent­lich wie­der Man­trai­ling und dann sind wir end­lich wie­der in unse­rem gewohn­ten Trott.

Aber die­ses Wochen­ende musste ich noch gedul­dig sein und auf mei­nem Domi­nanz­hü­gel thro­nen, wäh­rend die Nackt­na­sen noch so unwich­tige Sachen wie früh­stü­cken, anzie­hen oder Wäsche waschen machen müssen.

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Das hättest du sehen müssen!

Das hat Frau­chen heute zu Herr­chen gesagt. Warum? Das erzähle ich euch gerne.

Frau­chen war heute — wie fast immer — mit dem Eve-​​Frauchen (und Eve) unter­wegs. Meist küm­mern Eve und ich uns unter­wegs nicht beson­ders umein­an­der. Nur wenn wir wie­der fast daheim sind, dann geht es los. Dann wird meist etwas getobt. Heute wurde etwas mehr getobt!

Wir sind wie die Irren immer wie­der über einen Damm gefetzt und haben Krie­gen gespielt. Dabei bin ich gerannt, wie Frau­chen es sel­ten gese­hen hat. Am Ende des Damms haben sich Frau­chen und das Eve-​​Frauchen getrennt. Ich war aber noch nicht fer­tig mit Spie­len. Also bin ich hin­ter den bei­den her, habe Eve gezwickt und bin haken­schla­gend zu Frau­chen zurück­ge­lau­fen. Und das gleich meh­rere Male. Frau­chen musste jeden­falls ihre Kinn­lade fest­hal­ten, denn so etwas hatte sie bei mir noch nie gesehen.

Frau­chen und Herr­chen sind jeden­falls immer wie­der posi­tiv über­rascht, wie ich mich seit der Golda­ku­punk­tur ent­wi­ckelt habe. Zwar lang­sam, aber stetig.

Mal sehen, was ich für Herr­chen am Wochen­ende auf Lager habe. Smile

Vorübergehend geschlossen!

Nein, keine Panik, die­ser Blog wird nicht geschlos­sen. Aber unser Gar­ten ist vor­über­ge­hend geschlos­sen. Bei uns hat es näm­lich ges­tern ziem­lich stark geschneit. End­lich mal haben wir — und nicht nur die nord­deut­sche Tief­ebene — etwas Schnee abbe­kom­men. Herr­chen hatte dann ges­tern auch ziem­li­ches Glück, dann auf dem Anstieg von Osterode nach Claus­thal waren die Landkreis-​​Schneepflüge (die fah­ren bei etwas mehr Schnee immer im Dop­pel­pack) vor ihm. Ok, das hieß zwar, dass es nur mit ca. 25 km/​h voran ging, aber es ging voran!

Heute mor­gen war dann klar, dass wir unse­ren Gar­ten wohl für die nächs­ten Wochen auf­ge­ben müssen.

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Land unter!

Wir mel­den uns dann mal ab, bevor wir kom­plett einschneien! Smile

Es hat den gan­zen Tag nur geschneit. Frau­chen hat die ganze Zeit geschauf­telt, damit Herr­chens Auto in die Garage kann. Ich habe den gan­zen Tag ver­sucht, Frau­chen vom Schau­feln abzu­hal­ten. Die fand das nicht so wit­zig wie ich.

Auf jeden Fall haben wir heute locker 30 cm “oben drauf” bekom­men. Und es schneit wei­ter. Da kön­nen wir gespannt sein, ob wir mor­gen noch aus dem Haus kom­men. Davon wird es aber auf jeden Fall Bil­der geben.

Konsumzwang!

Was hat man, wenn man zu wenig Zeit hat, um Blog­ge­schich­ten zu schrei­ben? Rich­tig! Man hat Frust. Und was macht man, wenn man Frust hat? Rich­tig! Man­che Leute kau­fen dann ein. So auch Herr­chen! Und des­we­gen hat er ges­tern Abend etwas gekauft. Für mich!

Ihr könnt uns jetzt nicht mehr “nur” über blog​.wurschti​.net son­dern auch über blog​.wurschti​.de errei­chen. Herr­lich sinn­los, ohne jeden Inhalt, aber doch irgend­wie cool, oder? Und was ändert sich für euch? Nichts! Aber viel­leicht moti­viert die­ser Kon­sum Herr­chen jetzt ja wie­der zum Schrei­ben. So geht das ja nicht weiter.

Mit dem Thema…

… Schlit­ten­hunde waren wir schon lange durch. Und jetzt noch mehr!

Ich bin ja momen­tan ohne Ende geschmei­dig. Letzte Woche war ich mit Herr­chen end­lich mal wie­der bei den Indis. Und? Indi hat zuerst gebrummt! Danach waren wir spa­zie­ren. Im Wald musste ich natür­lich an die Kette und irgend­wann kam “Red” auf uns zuge­rast. Ein unan­ge­lein­ter, unkas­trier­ter Aus­tra­lian She­pherd. Den fand ich spitze, habe an ihm geschnüf­felt und es gab kei­ner­lei Brum­men oder sonst etwas.

Zudem haben wir eine Nach­ba­rin, die mich so unend­lich süß fin­det und die ich bis­her immer ohne Ende ange­bellt habe. Neu­lich durfte sie mich über den Zaun strei­cheln, dann habe ich ihr mein Wildschwein-​​Quietschi gebracht. Ges­tern durfte sie ohne einen Kom­men­tar das Grund­stück passieren.

Wir haben auch einen Picard-​​Rüden im Ort und unsere Frau­chens hat­ten sich neu­lich geei­nigt, dass wir uns mal unan­ge­leint begeg­nen konn­ten. Und? Der Picard hatte Respekt vor mei­ner Größe und ich habe das als Kom­pli­ment akzep­tiert und habe mich eben­falls sehr freund­lich verhalten.

Und heute? Heute kam uns auf einem engen, ver­eis­ten Weg ein Hund ent­ge­gen, der ziem­lich an einen Alas­kan Mala­mute erin­nerte. Im Schlepp­tau hatte er einen älte­ren Mann, der sich auf­fäl­lig unsi­cher auf die­sem Weg bewegte. Herr­chen ist dann mit mir vom Weg run­ter gegan­gen und hat sich dort pos­tiert, damit der Mann mit sei­nem Hund pas­sie­ren kann. Ich bekomme dann das Kom­mando “ein­par­ken!” und muss dann sit­zen, wobei ich mir die Blick­rich­tung aus­su­chen kann. Herr­chen war schon über­rascht, dass ich mich mit dem Rücken zum Weg setzte. Der Mann setzte sich also in Bewe­gung und der Hund begann als­bald zu bel­len. Herr­chen glaubt immer in die­sen Situa­tio­nen, dass ich geis­tig min­der bemit­telt bin und sagt mir, was pas­siert. Er sagt also “Hund” und ich bekomme ein Lecker­chen. Tol­les Spiel. Ich schaute also immer nur kurz zu dem Hund, Herr­chen sagte “Hund” ich schaute Herr­chen an und bekam einen Hun­de­ku­chen. Super! Als der Mann mit dem Hund (den der auf der rech­ten Seite führte, obwohl wir auf eben die­ser Seite stan­den) dann auf unse­rer Höhe auch noch ste­hen blieb (und die ganze Zeit sei­nem Hund das Kom­mando “aus!” gab), sagte ich dem Kerl mal schnell, dass das doch kein Beneh­men ist, drehte mich dann wie­der zu Herr­chen und ließ mich füt­tern. Der Mann ging dann noch ein paar Schritte wei­ter, ich war total cool. Der andere Hund aber nicht, denn er riss sein Herr­chen von den Bei­nen und zog ihn in guter Schlittenhunde-​​Manier hin­ter sich her. Wir konn­ten lei­der nicht flüch­ten, weil hin­ter uns ein Abhang war und zur ande­ren Seite ein paar Büsche. Also stürzte sich der Hund auf mich…

Herr­chens ers­ter Feh­ler: Warum nicht ein­fach die Leine los­las­sen und mir die Chance geben, mich sel­ber aus der Situa­tion zu ret­ten? Aber das ist wohl von Men­schen in einer stres­si­gen Situa­tion ohne ein­ge­hen­des Trai­ning nicht zu erwarten.

Herr­chens zwei­ter Feh­ler: Nie­mals die Fin­ger zwi­schen die Hunde ste­cken! Was soll ich sagen? Bei Herr­chen sind sämt­li­che Siche­run­gen durch­ge­brannt und er hat — vor­sich­tig gesagt — sehr deut­lich und kör­per­lich auf den ande­ren Hund ein­ge­wirkt, sodass der recht schnell von mir abließ.

Wir gin­gen dann schnell ein paar Schritte aus der Gefah­ren­zone, was mir total recht war. Dann hat Herr­chen mich ober­fläch­lich unter­sucht und blu­ti­gen Schleim in mei­nem Nacken gefun­den. Der Mann lag immer noch bäuch­lings und bewegte sich nicht. Die erste Anspra­che brachte keine Ant­wort, wes­we­gen Herr­chen den Mann noch ein­mal etwas lau­ter ansprach. Zumin­dest sprach er ein Wort, sodass wir von vor­han­de­nem Bewusst­sein aus­ge­hen konn­ten. Es dau­erte dann aber immer noch einige Minu­ten (!!!), bis der Mann sich wie­der soweit berap­pelt hatte, dass er ver­suchte, auf­zu­ste­hen. Irgend­wann stand er dann wie­der, winkte uns wort­los zu und wollte sich umdre­hen. Herr­chen sprach ihn dann an und ließ sich Namen und Adresse geben, was der Mann über­haupt nicht ver­ste­hen konnte.

Herr­chen hat dann gleich bei Frau­chen ange­ru­fen, die wie­derum in der Tier­kli­nik anru­fen sollte. Wir woll­ten nicht wie­der den Feh­ler machen und ein Schlit­ten­hun­de­loch im Pelz unter­schät­zen. Als wir dann zu Hause anka­men, wurde ich noch ein­mal ein­ge­hend begut­ach­tet. Aber: Wir konn­ten keine Stelle fin­den, von der das Blut stam­men konnte. Eine kleine, fast ver­heilte, bis dato unbe­kannte Schürf­wunde kam zutage, aber sonst nichts. Also haben wir wie­der in der Tier­kli­nik ange­ru­fen, dass wir doch nicht kom­men. Die Ärztin sagte uns aber, dass wir wei­ter­hin genau schauen soll­ten, weil sich Biss­wun­den zwar recht schnell wie­der zusam­men­zie­hen und somit nicht stark blu­ten. Aber in sehr vie­len Fäl­len — so ja auch im letz­ten Fall — ent­zün­den sich die Wun­den dann spä­ter. Also werde ich mich damit anfreun­den müs­sen, dass ich in den kom­men­den Tagen sehr genau kon­trol­liert werde.

Ein paar Fra­gen blei­ben aber offen: Warum geht ein Mann, der offen­sicht­lich sehr schlecht zu Fuß ist, mit einem gro­ßen, star­ken Hund einen engen, ver­eis­ten Weg, auf dem häu­fi­ger Hunde gehen? Warum haben wir mitt­ler­weile drei Beiß­vor­fälle mit Schlit­ten­hun­den und null mit der Summe aller ande­ren Ras­sen? Wird mich die­ses Erleb­nis jetzt wie­der in die Stein­zeit zurück kata­pul­tie­ren und wir kön­nen mit dem geziel­ten Ent­span­nen die­ser Situa­tio­nen wie­der von vorne beginnen?

Herr­chen und ich haben die Fresse jeden­falls für heute dick!

Der Briard als Haushaltshilfe (2).

Im alten Blog hat­ten wir ja schon ein­mal berich­tet, wie sich Bri­ards im Haus­halt nütz­lich machen kön­nen. Lei­der zickt der alte Blog mitt­ler­weile so stark, dass ein Link dort­hin nicht mehr funktioniert.

Hier kommt also Teil zwei der noch zu erwei­tern­den Reihe. Heute: Wer kennt das nicht? Man (in die­sem Fall die Nackt­na­sen) sit­zen gemüt­lich auf dem Sofa (rich­tige Hunde machen so etwas ja nicht frei­wil­lig!) und pötz­lich mer­ken die Nackt­na­sen, dass die Tür noch geöff­net ist. Das pas­siert natür­lich auch gerne, wenn man als Hund mal den Platz wech­selt und zu sei­nen Nackt­na­sen in das Wohn­zim­mer kommt.

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Ja, ihr seht, ich muss so lange nach­ar­bei­ten, bis die Tür auch wirk­lich geschlos­sen ist. Mitt­ler­weile bin ich aber Vollprofi.

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Nach dem Feiertagsstress.

So, end­lich ist Weih­nach­ten vor­bei. Das hält ja der stärkste Hund nicht aus! Erst brät Hei­lig­abend ein lecker Vogel bei uns im Ofen, von dem ich so gut wie nichts abbe­komme, dann fah­ren wir auch noch die ganze Zeit durch die Gegend, über­all sit­zen meine Lei­nen­hal­ter nur am Tisch herum und hauen sich die leckers­ten Sachen rein, wäh­rend ich hun­gere und/​oder raus will. Grau­sam! Aber seit ges­tern Nacht sind wir wie­der im Lande und muss­ten heute gleich eine Kon­troll­runde dre­hen. Ist übri­gens die glei­che Runde neu­lich. Und somit musste auch das gesamte Ritual wie­der abge­spielt abge­spult werden. Smile

Es kommt ja nicht sooft vor, dass ich rich­tig in Renn­laune bin. Aber momen­tan ist genau mein Wet­ter! Kalt, Schnee und Sonne.

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Was macht man…

… wenn es in der Nacht –17°C waren und jetzt immer noch –14°C sind? Rich­tig! Das, was man sonst auch immer macht: Quatsch.

Aber in der Win­ter­zeit fin­den sich an mei­nen Nackt­na­sen immer prak­ti­sche Dinge, mit denen man spie­len kann. Aber seht selbst.

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Schluss, aus, vorbei...

… ist die Mantrailing-​​Saison 2009. Aber natür­lich nicht ohne ein X-​​MAS-​​Special-​​Survial-​​Event. Smile

Also haben wir uns heute auf dem Gelände eines Kies­werks getrof­fen. Immer zwei Hunde gleich­zei­tig. Dort ange­kom­men erwar­te­ten und meh­rere Gestal­ten mit Weih­nachts­mann­müt­zen, die bit­ter­lich wein­ten, denn ihre Weih­nachts­mann­ge­hil­fen waren ver­schwun­den. Herr­chens Ein­wand, dass wir ja immer­hin schon im Dänemark-​​Urlaub einen der Weih­nachts­mann­ge­hil­fen gefun­den und ihm Woh­nung und Nah­rung für eine Woche gege­ben haben, haben nichts gehol­fen. Wir muss­ten Smile suchen.

Dazu beka­men wir nur einen Zet­tel, auf dem zu lesen war, was gesche­hen war und eine Karte beka­men wir auch noch. Also sind Herr­chen und ich dann an den Start gegan­gen und haben dort auch den Geruchs­ar­ti­kel gefun­den. Wir waren auf einer Kreu­zung und ich hatte a) keine Ahnung wen ich suchen sollte und b) wel­chen Weg er/​sie genom­men haben könnte. Also waren wir auf meine Nase ange­wie­sen. Man könnte sagen, dass ich das wie­der scham­los aus­ge­nutzt habe. Denn ich habe eine schöne große Runde durch das rich­tig enge Gestrüpp genom­men. Ich wollte Herr­chen auf den Knien im Schlamm sehen! Sur­vi­val stand doch auf dem Stun­den­plan. Smile Nach eini­ger Zeit waren wir wie­der am Aus­gangs­punkt und ich war schon ziem­lich am Pum­pen. Also hat Herr­chen mir noch ein­mal den Geruchs­ar­ti­kel gege­ben. Ich bin dann einen ande­ren Weg gegan­gen und habe ihm dann zu ver­ste­hen gege­ben, dass wir durch den rei­ßen­den Bach muss­ten. Ich stand ja schon in der Mitte, aber Herr­chen hat mir die Num­mer nicht abge­nom­men. Nach­dem ich dann noch ein wenig rum­ge­düm­pelt bin, hat Herr­chen mich dann noch ein­mal ange­setzt. Und siehe da, ich ging einen ande­ren Weg, schnüf­felte nur ganz kurz links und rechts, ging aber ansons­ten schnur­stracks den Weg ent­lang. Und wirk­lich, irgend­wann hörte man ein paar Knie und Kie­fer klap­pern. Ja, da stand eine ver­lo­rene Gestalt im Dickicht, die wirk­lich froh war, uns zu sehen. Ich bekam jeden­falls schon mein Weih­nachts­pa­ket in Form einer Schale Nass­fut­ter. Manch­mal muss McDoof ein­fach sein. Smile

Ich war jeden­falls hin­ter­her ziem­lich kaputt. Herr­chen auch. Denn er konnte von hin­ten sehr gut sehen, dass ich mitt­ler­weile auch mit der Hin­ter­achse rich­tig Vor­trieb mache. Das konnte er auch sehr gut am Lei­nen­zug mer­ken. Smile Es geht also immer wei­ter voran.

Zunächst aber vie­len Dank an Dag­mar, Hanna und Dana, die die­ses super­tolle Event geplant und durch­ge­zo­gen haben. Wir hof­fen, dass all eure Zehen das stun­den­lange War­ten in der Kälte über­lebt haben. Wir freuen uns schon auf die neue Sai­son und sind schon gespannt auf die neuen Aktio­nen. Smile Smile Smile