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So ein Wochenende ist ja momentan eine Geduldsprobe. Momentan, denn nächste Woche ist hoffentlich wieder Mantrailing und dann sind wir endlich wieder in unserem gewohnten Trott.
Aber dieses Wochenende musste ich noch geduldig sein und auf meinem Dominanzhügel thronen, während die Nacktnasen noch so unwichtige Sachen wie frühstücken, anziehen oder Wäsche waschen machen müssen.

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Das hat Frauchen heute zu Herrchen gesagt. Warum? Das erzähle ich euch gerne.
Frauchen war heute — wie fast immer — mit dem Eve-Frauchen (und Eve) unterwegs. Meist kümmern Eve und ich uns unterwegs nicht besonders umeinander. Nur wenn wir wieder fast daheim sind, dann geht es los. Dann wird meist etwas getobt. Heute wurde etwas mehr getobt!
Wir sind wie die Irren immer wieder über einen Damm gefetzt und haben Kriegen gespielt. Dabei bin ich gerannt, wie Frauchen es selten gesehen hat. Am Ende des Damms haben sich Frauchen und das Eve-Frauchen getrennt. Ich war aber noch nicht fertig mit Spielen. Also bin ich hinter den beiden her, habe Eve gezwickt und bin hakenschlagend zu Frauchen zurückgelaufen. Und das gleich mehrere Male. Frauchen musste jedenfalls ihre Kinnlade festhalten, denn so etwas hatte sie bei mir noch nie gesehen.
Frauchen und Herrchen sind jedenfalls immer wieder positiv überrascht, wie ich mich seit der Goldakupunktur entwickelt habe. Zwar langsam, aber stetig.
Mal sehen, was ich für Herrchen am Wochenende auf Lager habe. 
Nein, keine Panik, dieser Blog wird nicht geschlossen. Aber unser Garten ist vorübergehend geschlossen. Bei uns hat es nämlich gestern ziemlich stark geschneit. Endlich mal haben wir — und nicht nur die norddeutsche Tiefebene — etwas Schnee abbekommen. Herrchen hatte dann gestern auch ziemliches Glück, dann auf dem Anstieg von Osterode nach Clausthal waren die Landkreis-Schneepflüge (die fahren bei etwas mehr Schnee immer im Doppelpack) vor ihm. Ok, das hieß zwar, dass es nur mit ca. 25 km/h voran ging, aber es ging voran!
Heute morgen war dann klar, dass wir unseren Garten wohl für die nächsten Wochen aufgeben müssen.
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Wir melden uns dann mal ab, bevor wir komplett einschneien! 
Es hat den ganzen Tag nur geschneit. Frauchen hat die ganze Zeit geschauftelt, damit Herrchens Auto in die Garage kann. Ich habe den ganzen Tag versucht, Frauchen vom Schaufeln abzuhalten. Die fand das nicht so witzig wie ich.
Auf jeden Fall haben wir heute locker 30 cm “oben drauf” bekommen. Und es schneit weiter. Da können wir gespannt sein, ob wir morgen noch aus dem Haus kommen. Davon wird es aber auf jeden Fall Bilder geben.
Was hat man, wenn man zu wenig Zeit hat, um Bloggeschichten zu schreiben? Richtig! Man hat Frust. Und was macht man, wenn man Frust hat? Richtig! Manche Leute kaufen dann ein. So auch Herrchen! Und deswegen hat er gestern Abend etwas gekauft. Für mich!
Ihr könnt uns jetzt nicht mehr “nur” über blog.wurschti.net sondern auch über blog.wurschti.de erreichen. Herrlich sinnlos, ohne jeden Inhalt, aber doch irgendwie cool, oder? Und was ändert sich für euch? Nichts! Aber vielleicht motiviert dieser Konsum Herrchen jetzt ja wieder zum Schreiben. So geht das ja nicht weiter.
… Schlittenhunde waren wir schon lange durch. Und jetzt noch mehr!
Ich bin ja momentan ohne Ende geschmeidig. Letzte Woche war ich mit Herrchen endlich mal wieder bei den Indis. Und? Indi hat zuerst gebrummt! Danach waren wir spazieren. Im Wald musste ich natürlich an die Kette und irgendwann kam “Red” auf uns zugerast. Ein unangeleinter, unkastrierter Australian Shepherd. Den fand ich spitze, habe an ihm geschnüffelt und es gab keinerlei Brummen oder sonst etwas.
Zudem haben wir eine Nachbarin, die mich so unendlich süß findet und die ich bisher immer ohne Ende angebellt habe. Neulich durfte sie mich über den Zaun streicheln, dann habe ich ihr mein Wildschwein-Quietschi gebracht. Gestern durfte sie ohne einen Kommentar das Grundstück passieren.
Wir haben auch einen Picard-Rüden im Ort und unsere Frauchens hatten sich neulich geeinigt, dass wir uns mal unangeleint begegnen konnten. Und? Der Picard hatte Respekt vor meiner Größe und ich habe das als Kompliment akzeptiert und habe mich ebenfalls sehr freundlich verhalten.
Und heute? Heute kam uns auf einem engen, vereisten Weg ein Hund entgegen, der ziemlich an einen Alaskan Malamute erinnerte. Im Schlepptau hatte er einen älteren Mann, der sich auffällig unsicher auf diesem Weg bewegte. Herrchen ist dann mit mir vom Weg runter gegangen und hat sich dort postiert, damit der Mann mit seinem Hund passieren kann. Ich bekomme dann das Kommando “einparken!” und muss dann sitzen, wobei ich mir die Blickrichtung aussuchen kann. Herrchen war schon überrascht, dass ich mich mit dem Rücken zum Weg setzte. Der Mann setzte sich also in Bewegung und der Hund begann alsbald zu bellen. Herrchen glaubt immer in diesen Situationen, dass ich geistig minder bemittelt bin und sagt mir, was passiert. Er sagt also “Hund” und ich bekomme ein Leckerchen. Tolles Spiel. Ich schaute also immer nur kurz zu dem Hund, Herrchen sagte “Hund” ich schaute Herrchen an und bekam einen Hundekuchen. Super! Als der Mann mit dem Hund (den der auf der rechten Seite führte, obwohl wir auf eben dieser Seite standen) dann auf unserer Höhe auch noch stehen blieb (und die ganze Zeit seinem Hund das Kommando “aus!” gab), sagte ich dem Kerl mal schnell, dass das doch kein Benehmen ist, drehte mich dann wieder zu Herrchen und ließ mich füttern. Der Mann ging dann noch ein paar Schritte weiter, ich war total cool. Der andere Hund aber nicht, denn er riss sein Herrchen von den Beinen und zog ihn in guter Schlittenhunde-Manier hinter sich her. Wir konnten leider nicht flüchten, weil hinter uns ein Abhang war und zur anderen Seite ein paar Büsche. Also stürzte sich der Hund auf mich…
Herrchens erster Fehler: Warum nicht einfach die Leine loslassen und mir die Chance geben, mich selber aus der Situation zu retten? Aber das ist wohl von Menschen in einer stressigen Situation ohne eingehendes Training nicht zu erwarten.
Herrchens zweiter Fehler: Niemals die Finger zwischen die Hunde stecken! Was soll ich sagen? Bei Herrchen sind sämtliche Sicherungen durchgebrannt und er hat — vorsichtig gesagt — sehr deutlich und körperlich auf den anderen Hund eingewirkt, sodass der recht schnell von mir abließ.
Wir gingen dann schnell ein paar Schritte aus der Gefahrenzone, was mir total recht war. Dann hat Herrchen mich oberflächlich untersucht und blutigen Schleim in meinem Nacken gefunden. Der Mann lag immer noch bäuchlings und bewegte sich nicht. Die erste Ansprache brachte keine Antwort, weswegen Herrchen den Mann noch einmal etwas lauter ansprach. Zumindest sprach er ein Wort, sodass wir von vorhandenem Bewusstsein ausgehen konnten. Es dauerte dann aber immer noch einige Minuten (!!!), bis der Mann sich wieder soweit berappelt hatte, dass er versuchte, aufzustehen. Irgendwann stand er dann wieder, winkte uns wortlos zu und wollte sich umdrehen. Herrchen sprach ihn dann an und ließ sich Namen und Adresse geben, was der Mann überhaupt nicht verstehen konnte.
Herrchen hat dann gleich bei Frauchen angerufen, die wiederum in der Tierklinik anrufen sollte. Wir wollten nicht wieder den Fehler machen und ein Schlittenhundeloch im Pelz unterschätzen. Als wir dann zu Hause ankamen, wurde ich noch einmal eingehend begutachtet. Aber: Wir konnten keine Stelle finden, von der das Blut stammen konnte. Eine kleine, fast verheilte, bis dato unbekannte Schürfwunde kam zutage, aber sonst nichts. Also haben wir wieder in der Tierklinik angerufen, dass wir doch nicht kommen. Die Ärztin sagte uns aber, dass wir weiterhin genau schauen sollten, weil sich Bisswunden zwar recht schnell wieder zusammenziehen und somit nicht stark bluten. Aber in sehr vielen Fällen — so ja auch im letzten Fall — entzünden sich die Wunden dann später. Also werde ich mich damit anfreunden müssen, dass ich in den kommenden Tagen sehr genau kontrolliert werde.
Ein paar Fragen bleiben aber offen: Warum geht ein Mann, der offensichtlich sehr schlecht zu Fuß ist, mit einem großen, starken Hund einen engen, vereisten Weg, auf dem häufiger Hunde gehen? Warum haben wir mittlerweile drei Beißvorfälle mit Schlittenhunden und null mit der Summe aller anderen Rassen? Wird mich dieses Erlebnis jetzt wieder in die Steinzeit zurück katapultieren und wir können mit dem gezielten Entspannen dieser Situationen wieder von vorne beginnen?
Herrchen und ich haben die Fresse jedenfalls für heute dick!
Im alten Blog hatten wir ja schon einmal berichtet, wie sich Briards im Haushalt nützlich machen können. Leider zickt der alte Blog mittlerweile so stark, dass ein Link dorthin nicht mehr funktioniert.
Hier kommt also Teil zwei der noch zu erweiternden Reihe. Heute: Wer kennt das nicht? Man (in diesem Fall die Nacktnasen) sitzen gemütlich auf dem Sofa (richtige Hunde machen so etwas ja nicht freiwillig!) und pötzlich merken die Nacktnasen, dass die Tür noch geöffnet ist. Das passiert natürlich auch gerne, wenn man als Hund mal den Platz wechselt und zu seinen Nacktnasen in das Wohnzimmer kommt.
Ja, ihr seht, ich muss so lange nacharbeiten, bis die Tür auch wirklich geschlossen ist. Mittlerweile bin ich aber Vollprofi.
So, endlich ist Weihnachten vorbei. Das hält ja der stärkste Hund nicht aus! Erst brät Heiligabend ein lecker Vogel bei uns im Ofen, von dem ich so gut wie nichts abbekomme, dann fahren wir auch noch die ganze Zeit durch die Gegend, überall sitzen meine Leinenhalter nur am Tisch herum und hauen sich die leckersten Sachen rein, während ich hungere und/oder raus will. Grausam! Aber seit gestern Nacht sind wir wieder im Lande und mussten heute gleich eine Kontrollrunde drehen. Ist übrigens die gleiche Runde neulich. Und somit musste auch das gesamte Ritual wieder abgespielt abgespult werden. 
Es kommt ja nicht sooft vor, dass ich richtig in Rennlaune bin. Aber momentan ist genau mein Wetter! Kalt, Schnee und Sonne.

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… wenn es in der Nacht –17°C waren und jetzt immer noch –14°C sind? Richtig! Das, was man sonst auch immer macht: Quatsch.
Aber in der Winterzeit finden sich an meinen Nacktnasen immer praktische Dinge, mit denen man spielen kann. Aber seht selbst.
… ist die Mantrailing-Saison 2009. Aber natürlich nicht ohne ein X-MAS-Special-Survial-Event. 
Also haben wir uns heute auf dem Gelände eines Kieswerks getroffen. Immer zwei Hunde gleichzeitig. Dort angekommen erwarteten und mehrere Gestalten mit Weihnachtsmannmützen, die bitterlich weinten, denn ihre Weihnachtsmanngehilfen waren verschwunden. Herrchens Einwand, dass wir ja immerhin schon im Dänemark-Urlaub einen der Weihnachtsmanngehilfen gefunden und ihm Wohnung und Nahrung für eine Woche gegeben haben, haben nichts geholfen. Wir mussten suchen.
Dazu bekamen wir nur einen Zettel, auf dem zu lesen war, was geschehen war und eine Karte bekamen wir auch noch. Also sind Herrchen und ich dann an den Start gegangen und haben dort auch den Geruchsartikel gefunden. Wir waren auf einer Kreuzung und ich hatte a) keine Ahnung wen ich suchen sollte und b) welchen Weg er/sie genommen haben könnte. Also waren wir auf meine Nase angewiesen. Man könnte sagen, dass ich das wieder schamlos ausgenutzt habe. Denn ich habe eine schöne große Runde durch das richtig enge Gestrüpp genommen. Ich wollte Herrchen auf den Knien im Schlamm sehen! Survival stand doch auf dem Stundenplan. Nach einiger Zeit waren wir wieder am Ausgangspunkt und ich war schon ziemlich am Pumpen. Also hat Herrchen mir noch einmal den Geruchsartikel gegeben. Ich bin dann einen anderen Weg gegangen und habe ihm dann zu verstehen gegeben, dass wir durch den reißenden Bach mussten. Ich stand ja schon in der Mitte, aber Herrchen hat mir die Nummer nicht abgenommen. Nachdem ich dann noch ein wenig rumgedümpelt bin, hat Herrchen mich dann noch einmal angesetzt. Und siehe da, ich ging einen anderen Weg, schnüffelte nur ganz kurz links und rechts, ging aber ansonsten schnurstracks den Weg entlang. Und wirklich, irgendwann hörte man ein paar Knie und Kiefer klappern. Ja, da stand eine verlorene Gestalt im Dickicht, die wirklich froh war, uns zu sehen. Ich bekam jedenfalls schon mein Weihnachtspaket in Form einer Schale Nassfutter. Manchmal muss McDoof einfach sein. 
Ich war jedenfalls hinterher ziemlich kaputt. Herrchen auch. Denn er konnte von hinten sehr gut sehen, dass ich mittlerweile auch mit der Hinterachse richtig Vortrieb mache. Das konnte er auch sehr gut am Leinenzug merken. Es geht also immer weiter voran.
Zunächst aber vielen Dank an Dagmar, Hanna und Dana, die dieses supertolle Event geplant und durchgezogen haben. Wir hoffen, dass all eure Zehen das stundenlange Warten in der Kälte überlebt haben. Wir freuen uns schon auf die neue Saison und sind schon gespannt auf die neuen Aktionen. 
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