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Irgendetwas stimmt nicht.

Samstag ist ja immer unser Suchtag. So auch heute. Also sind wir (Frauchen war auch wieder dabei) in Richtung Hundeplatz aufgebrochen, denn heute wollten wir in etwas offenerem Gelände suchen. Mit dabei war meine Spezialfreundin Kinga, ihr Frauchen, die Kingafrauchentochter, Dagmar und auch die Hanna.

Ich sollte dann auch gleich beginnen und die Hanna suchen. Die lief einen längeren Weg entlang, rief dann freundlicherweise noch einmal und verschwand dann. Als ich dann endlich suchen durfte habe ich dann gleich den Weg zum eigentlichen Hundeplatz eingeschlagen, denn dort stand Hannas Auto und – verdammt – die musste doch da irgendwo sein. War sie aber nicht. Herrchen musste mich dann ganz leicht überreden, wieder auf die Kreuzung zurückzugehen, damit ich wieder eine frischere Spur habe. Aber irgendwie dödelte ich da etwas planlos rum. Aber dann, als der Weg etwas enger wurde, ging es wieder richtig los und ich habe Hanna dann auch sicher auf einem Feld gefunden. Gerade noch rechtzeitig, denn auf dem Rückwag war dort schon gemäht. Und wenn Hanna da eingeschlafen wäre, weil ich sie nicht gefunden hätte… Nicht auszudenken, was da alles hätte passieren können.

Speed Profile
1. Suche

Bei der zweiten Suche haben wir dann wieder mehr angeheizt. Das heißt, dass Hanna mich hat an meiner Leberwursttube nuckeln lassen und ist dann – samt Tube -  abgedampft. Das war eine Suche, wie sie sein sollte. Vorbildlich habe ich die Kreuzung, an der sie rechts abgebogen ist, überlaufen und habe aber gleich festgestellt, dass das nicht richtig sein kann und bin in den richtigen Weg abgebogen. Zwei Mauselöcher habe ich nur mit minimaler Aufmerksamkeit belohnt, um dann mit einem Riesensprung vom Weg abzubiegen und in Hannas Versteck zu stehen. Super!

2. Suche

In der dritten Suche haben wir dann mal grundlegendere Sachen verändert, denn Frauchen sollte mich führen und Herrchen sollte sich verstecken. Und Frauchen war ganz schön beeindruckt, wie ich mich als Dampflok vorne an der Schleppleine mache. Und Herrchen war beeindruckt, dass ich zielsicher an seinem Versteck vorbeigedampft bin. Die Auswertung stimmt irgendwie nicht, denn durch das Feld sind wir eindeutig nicht gegangen.

3. Suche

Jetzt überlegen wir also, was wir verändern müssen und können, damit ich wieder so suche, wie im Frühjahr.

Und apropos Suchen: Sucht uns ab dem 27.06. mal nicht hier, sondern eher im Chiemgau. Wir machen nämlich kurzentschlossen noch etwas Urlaub. Zur Abwechselung geht es auch mal Richtung Süden dazu. Smile

Da ist es wieder.

Da ist es wieder, das böse Wort. Nasenlegastheniker hat Herrchen mich genannt. Angeber hat Judith Herrchen genannt, weil er wieder die längste Suchstrecke haben wollte. Und Dagmar hat beschwichtigt. Klingt doch nach einem interessanten Vormittag, oder? Bomb

Gesucht haben wir wieder am alten Krankenhaus in Osterode. Dort haben wir etwas Neues ausprobiert. Während wir Hunde im Auto warten mussten und die Hundeführer sich auch außer Sichtweite aufhalten mussten, ist Judith verschwunden. So weit ist das nicht außergewöhnlich, aber der Ausgangsplatz ist eine Kreuzung! Und wir Hunde wurden mit Blick in eine falsche Richtung angesetzt.

Tja. Und dann hat Herrchen gepennt. Denn ich bin los in die Richtung, in die ich geschaut habe und habe nach gut 20m angehalten und ihn fragend angesehen. Er hat aber verpennt, mich daraufhin zurück zum Ausgangspunkt zu leiten, sondern hat mich machen lassen. Und was ich mache, wenn ich mir einen Auftrag aussuchen darf, ist doch klar oder? Smile

Jedenfalls habe ich alle Wege dieses Kreuzes (einen fünften habe ich auch noch gefunden) abgeschritten und bin mal mehr mal weniger freiwillig umgekehrt. Aber schlussendlich musste Judith dann doch rufen, weil ich sonst an ihr vorbeigaloppiert wäre. Angel

Und hier kommt die schonungslose Auswertung unseres neuen Spielzeugs…

Elevation Profile
Speed Profile
Suche Krankenhaus Osterode

Dagmar sieht das alles wieder nicht so eng und meint, dass es schon Hunde gab, bei denen diese Sache beim ersten Mal nicht geklappt hat, dann aber bei der Wiederholung nach ca. 4 Wochen sofort wussten, worum es gehen sollte. Jedenfalls eine, die an mich glaubt. Yes

Muskelkater!

War ja klar. Nach diesem tollen und anstrengenden Ausflug, nach einem weiteren Spaziergang am Nachmittag, nach einigen Spielen und einer supertollen Rauferei mit Herrchen ist Muskelkater angesagt. Aber nicht bei mir, sondern bei Herrchen. Bei mir ist nichts von Bewegungssteifigkeit oder Unlust an der Bewegung zu sehen. Ganz im Gegenteil! Unsere Nachmittagsrunde haben wir mit Eve gedreht und nachher im Garten habe ich sie so lange bekniet, bis sie endlich mit mir gespielt hat. Meist will sie das nicht, weil ich hin und wieder etwas grob bin, behauptet sie.  Angel

Da kann man ja nur sagen, dass ich Herrchen mal für die Goldakupunktur vorschlagen werden, wenn wir zur nächsten Nachkontrolle bei Herrn Rosin sind. Smile

Goldsucher!

Heute habe ich meinen erstern Outdoor-Einsatz nach der Goldakupunktur gehabt. Letzte Woche hatte ich beim Line-up ja vorgetäuscht, als ob ich noch alles drauf hätte…

Wir sind also mit unserer Kleingruppe (zunächst nur 2 Hunde) losgestiefelt. Frauchen hat sich dankbarerweise als Opfer zur Verfügung gestellt und es sich mit Sitzkissen und Verpflegung richtig gut gehen lassen, während wir Hunde gesucht haben. Bei Dagmar kam dieser Rucksack zunächst nur erheiternd an…

Der Flummi-Hund Gina hat angefangen. Man muss dazu wissen, dass Gina der Suchhund in unserer Hundeschule ist. Sie findet jeden und alles zielstrebig, geht jeden Schlenker nach und lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Also hat sie auch bei diesem Einsatz Frauchen ohne jegliches Problem gefunden, obwohl die Suchstrecke nicht gerade kurz war.

Bevor ich an den Start ging, hat Herrchen sich noch enttäuscht gezeigt, dass sein bestelltes Gadget nicht rechtzeitig geliefert wurde. Das hätte heute wirklich interessante Ergebnisse geliefert.

Als ich dann an der Start ging, war alles normal. Frauchen lief weg, ich schaute hinterher, schnüffelte ein wenig, dann bekam ich mein Geschirr und meine Weste an und irgendwann gab’s dann die Tüte und los ging’s. Erst den Weg entlang, immer Frauchens Geruch hinterher. Immer Frauchens Geruch hinterher, immer Frauchens Reh-Geruch hinterher, immer dem Reh-Geruch hinter her. Und wer bremst dahinten eigentlich immer? Jedenfalls sind Herrchen und ich ziemlich schnell im rechten Winkel im Wald verschwunden und es hat ziemlich lange gedauert, bis wir das erste Mal wieder auf dem Weg sein sollten. Mein Muskelaufbau der letzten Wochen hat auf jeden Fall schon Früchte getragen, denn so wie heute habe ich Herrchen noch nie durch den Busch gerissen. 2 Bauchklatscher, eine Vollbremsung gegen einen Baum, weil sonst ein Berab-Bauchklatscher draus geworden wäre, zwei Situationen, in denen er die Leine fast nicht mehr festhalten konnte… Dann waren wir wieder auf dem Weg und haben die anderen wiedergefunden. Hey, Leute! Und ab auf die andere Wegseite, dann wieder auf die ursprüngliche und noch eine Tour durchs Unterholz. Irgendwann kamen zwei völlig erschlagene Gestalten wieder auf den Weg, der Hintere keine Kraft mehr, um die Leine festzuhalten, der Vordere keine Kraft mehr, um die Leine zu ziehen. So standen wir dann also irgendwann in der Gruppe (mittlerweile ja auch Finja zu uns gestoßen) und wussten nicht mehr weiter. Aber da rief Frauchen aus gar nicht so weiter Entfernung und irgendwann habe ich sie dann auch gefunden und endlich meinen Klick und die Wurst bekommen. Und 1,5 Liter Wasser. Nur gut, dass Frauchen ihren Verpflegungsrucksack dabei hatte und ganz in Ruhe frühstücken konnte. Wäre ja auch ungemütlich gewesen, wenn ich sie gleich gefunden hätte. Smile

Finja hat ihren Job danach jedenfalls auch hervorragend gemacht (wovon Herrchen und ich fast gar nichts mitbekommen haben). Sogar ohne den obligatorischen Abstecher zum Herzberger Krankenhaus (Insider).

Auf dem Rückweg haben die Nacktnasen dann philosophiert, was man denn mit mir machen sollte. Herrchen meinte, ein Goldimplantat in die Nase wäre vielleicht hilfreich, es kamen aber auch Worte wie “Tierheim, wobei das ja unfair fürs Tierheim wäre” oder “Mittelleitplanke” zur Sprache. Really Pissed Pissed Off Thunder  Na wartet, Leute! Nächste Woche werde ich euch zeigen, dass ich’s doch noch kann!

Jedenfalls muss jetzt erstmal richtig geschlafen werden und wir hoffen, dass das, was eigentlich als kleine, normale Suche geplant war, durch meine Eskapaden nicht zu einem heftigen Muskelkater führt. Aber das musste einfach nach sooo vielen Wochen mit wenig Bewegung sein.

Nichts verlernt.

Nichts verlernt, aber auch nichts dazu gelernt. Smile

Am Wochenende durfte ich das erste Mal wieder beim Mantrailing mitmachen, zumal wir wieder ein Line-up machen wollten. Also haben wir uns alle ins Wurschti-Mobil bequemt und sind zum Platz gefahren. Ungewöhnlich war, dass wir vor der Stunde noch etwas frei laufen durften. Und noch ungewöhnlicher war, dass ich dieses Angebot gerne wahrgenommen habe. Herrchen war total aus dem Häuschen, dass ich mit ihm über den Platz gekommen bin, sehr schön auf ihn geachtet habe, mich mit ganz wenig Einsatz zum Laufen habe motivieren lassen und dass ich insgesamt einen wirklich vergnügten Eindruck gemacht habe.

Dann wurde es ernst und wir wurden auf den kleinen Nebenplatz geschickt. Der erste Einsatz kam. Dagmar persönlich heizte mich mit Fleischwurst an und verschwand. Nachdem ich die Tüte bekommen hatte, ging ich auf den Hauptplatz und da standen sie alle in einer Reihe mit dem Rücken zu mir. Prima, da ist Frauchen! Also bin ich gleich auf die zugestürzt, um dann zwei Schritte vor ihr abzubiegen und zu Dagmar zu rennen. Hey, was für eine Party!

Die zweite Suche ging dann ohne Anheizen und ich zog gleich wieder zu Dagmar und war sichtlich verwundert, dass sie bei diesem Durchgang nicht die gesuchte Person war. Dann machte aber Hanna ein kleines Geräusch und dann bin ich zu ihr gestürmt. Super, wieder Party!

Bei der dritten Suche sollte ich dann Frauchen suchen, stand aber bei Hanna. Schließlich war sie es doch beim letzten Durchgang. Komisch! Keine Party. Dann bin ich mal losgeschlendert und wollte mal schauen, ob Dagmar noch Fleischwurstreste hat und auf Frauchens Höhe kam dann er Klick. Cool! Wieder Party.

Der letzte Durchgang ging dann wieder mit Anheizen und obwohl Hanna etwas abseits stand, wusste ich sofort, dass sie es war.

Schaut wohl so aus, als ob ich die Verknüpfung “such den Geruch, der in der Tüte ist” noch nicht ganz geschafft habe. Da haben wir wohl unsere Trainingsaufgabe auch für Zuhause. Smile

Die jungen Wilden.

So, hier der Nachtrag vom Hoshi-Besuch in meinem Teich.

Erst war ich mit Hoshi alleine da, aber weil ich der Gastgeber bin, habe ich ihm den Vortritt und auch den kompletten Auftritt gelassen. Smile

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Hier ist Hoshi schon voll in Action, um Stöckchen aus dem Wasser zu retten. Indi würde bei dieser Größe nur müde lächeln.

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Hoshi hatte aber sichtlich seinen Spaß, im Wasser zu spielen.

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Als er dann warm war, wurden auch die Aufgaben in Form der Stöckchen größer.

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Die Briards mit wenig Unterwolle haben ja alle die Fähigkeit, das Wasser mit einem Schlag aus dem Fell zu pressen. Kann man hier schön an den Sturzbächen erkennen, die von Hoshi abfließen.

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Cool, was?

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Und dass Hoshi nur manchmal schwimmt, wie das Hoshi-Frauchen angekündigt hatte, stimmt auch nicht. Oder ich bin Nichtschwimmer.

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Hier sieht man den Wasserreflex noch einmal. An den Ohren beginnt das ganze Spektakel.

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In meinem Garten sieht Hoshi auch ziemlich imposant aus, auch wenn er doch ein Stückchen kleiner ist.

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Da bleibt den “kleinen” nur übrig, sich zu verstecken. ROTFL

Bei Indi könnt ihr noch mehr sehen, was die beiden unternommen haben. Und ich bin mir sicher, dass das Hoshi-Frauchen ihre Bilder auch noch einstellt.

Herrchen glaubt, ich bin doof!

Manchmal glaube ich, dass die Intelligenz von Hunden allgemein und die Intelligenz von Wurschtis im Speziellen total unterschätzt wird. Herrchen ist immer mein schlechtes leuchtendes Beispiel.

Er glaubt, dass ich nicht weiß, dass samstags Mantrailing ist. So also auch diesen Samstag. Und er glaubt auch, dass ich nicht weiß, dass diesen Samstag wieder ein Line-up ist. Und er glaubt auch, dass ich nicht weiß, dass er für uns zugesagt hat.

Und ich muss jetzt wieder schauspielern! Denn wenn er Samstag meinen Rucksack packt, muss ich wieder so tun, als ob ich von nichts wüsste und total überrascht tun und eine unbändige Freude vortäuschen…  Yawn Na ja, die Freude fällt mir sicher nicht so schwer. Smile

Aber vorher muss ich ihn ja noch an den Schreibtisch klicken, damit er noch ein paar Fotos von letztem Wochenende einstellt. Nerd

Die Kinder-Prozession.

Wir hatten am Wochenende ja nicht nur Hoshi zu Besuch. Nein, obwohl es nicht selbstverständlich ist, dass in Haushalten mit einem Briard noch Sozialkontakte der Nacktnasen vorhanden sind. Und das war so:

Am Freitag bereits kam ein Wurschti-Mobil auf den Hof gefahren. Nicht schwarz wie unseres, sondern blau. Toll, dachte ich, da ist bestimmt auch ein Wurschti drin und stellte mich dann vor den Ausgang des super Luxus-Wurschti-Abteils. Aber da waren nur Koffer drin. Wie komisch! Dafür kamen dort, wo bei uns immer die Koffer drin sind, Kinder heraus. Erst eins, dann zwei und dann noch ein drittes. Hey, klasse, Begegnungen auf Augenhöhe liebe ich ja. Aber die Kinder waren da durchaus etwas vorsichtiger. Die wollten nämlich nicht gleich zu Beginn geküsst werden. Nicht einmal ganz zärtlich, so ohne Umschmeißen und so. Angel

Der Besuch blieb bis Sonntag und es war total problemlos, fand ich. Denn die Kommunikation mit den Kindern klappte irgendwann ziemlich gut. Ich bin ja freundlich und ging immer wieder hin und wollte an denen schnuppern. Manchmal habe ich sogar schnell ein Küsschen verteilt, was dann auch ohne Geschrei abging. Und wenn es den Kindern zu unheimlich war, haben sie mich weggeschoben oder gesagt, dass ich weggehen soll und das habe ich dann auch getan. Und dann habe ich denen auch noch gezeigt, dass man mit mir total viel Spaß haben kann, denn ich habe mit Frauchen im Garten getobt, habe mich von ihr fangen lassen, habe mit ihr gezerrt, ihr Spielsachen gebracht. Aber diese Kinder-Prozession braucht wohl noch ein paar Aufwärmrunden bei mir, bevor die richtig auftauen. Hey, ihr Süßen, dann müssen wir uns bald mal wiedersehen! Dog Aber so prozessierte die Kinder-Parade wieder in das andere Wurschti-Mobil, nahm Platz, ließ sich anschnallen und verschwand auf Hoffentlichbaldwiedersehen.

Gestern kam dann auch noch ein Vergleichsobjekt ins Haus, die Mini-Nacktnase von der Herrchen-Schwester. Neu war, dass ich die Herrchen-Schwester gar nicht beachtet habe, obwohl sie mir bisher meist etwas unheimlich war. Neu war auch, dass ich der Mini-Nacktnase Spielsachen gebracht habe und mich von ihr streicheln lassen wollte. Irgendwie scheine ich mich doch ein wenig zu verändern…

Willkommen am Polarkreis!

Tja, also wir hatten Besuch am Wochenende. Vom ersten Besuch berichte ich später, den zweiten Besuch kennt ihr alle bestens. Smile

Gestern hielt ein Auto auf unserem Parkstreifen und es stieg ein Hund aus. Ein schwarzer Briard. Prima, dachte ich, da kommt Dixie wieder. Aber da hate ich mich wohl im Kalender vertan, denn es war nicht Dixie. Als Herrchen dann endlich das Gartentor aufmachte, war ich nicht mehr zu halten und musste mir den Hund erst einmal anschauen. Hm, riecht nach Jungspund, einem, der immer lieb ist. Aaaah, es ist Hoshi! Wir haben dann beschlossen, dass wir uns gegenseitig akzeptieren und gingen mal an unseren Teich.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt Fotos! Auf Speicherkarten aus drei verschiedenen Kameras. Unsere Speicherkarte wurde aber unglücklicherweise von Herrchen getrennt. Also gibt es unsere paar Bilder erst am Wochenende.

Nachdem Hoshi meinen Teich ausprobiert hat, sind wir in meinen Garten gegangen. Na ja, ich bin in meinen Garten gegangen, Hoshi hat zunächst unser Haus erkundet, eine Pirouette auf den Fliesen gedreht, dann zielsicher im Gästezimmer meinen Plüschhund gefunden, dann einen Absturz die Kellertreppe runter gemacht. Aber dann kam er auch in den Garten. Zwischenzeitlich, denn er ging immer wieder rein und holte Spielzeug, das er dann in atemberaubender Manier durch die Gegend warf und damit spielte, wie es meine Nacktnasen von mir überhaupt nicht kennen.

Anatomische Kenntnisse hat Hoshi auch, denn er hat meinen Delfin gefunden, der an einer klaffenden Bauchwunde leidet und der durch diese Wunde jede Menge Watte verliert. Hoshi hat mir dann gezeigt, wie man diese Wunde schließen kann. Nämlich indem man °ratsch° eine Flosse abreißt. Diese Flosse könnte man denn wunderbar in die Wunde stecken. Er ging dann wieder rein und holte mein Plüschpferd, das auch schon bessere Tage gesehen hat. Dann zeigte er mir, dass man als Wundverschluss auch wunderbar °ratsch° Pferdebeine, °ratsch° Pferdeköpfe oder andere Körperteile nehmen könnte. Damit die ganze Sache dann auch richtig befestigt werden kann, nimmt man am besten °schnapp° die Hundehandtücher von der Wäscheleine, beziehungsweise °ratsch° kleine Streifen davon.

Dann kam Indi. Indi und Hoshi kennen sich ja schon, haben aber immer noch nicht ausgefochten, wer denn Chef sein durfte. Jedenfalls haben die beiden dann kriegen gespielt und dabei ca. 20 qm Rasen (der ist am Polarkreis besonders kostbar) umgepflügt, die Pfingstrosen geplättet, aus meinem Fußball die Luft rausgelassen und ständig meinen Wassereimer leergetrunken.

Und ich? Ich habe die Show ganz cool im Liegen genossen und mich nebenbei von meinen Nacktnasen streicheln, massieren und verwöhnen lassen!

Danach sind wir dann noch einmal alle drei an den Teich gegangen und ich habe die beiden Angeber beobachtet, wie sie im Wasser einen auf Macho gemacht haben. Die beiden fanden mich wohl langweilig, denn sie sind dann kichernd in ihre Wagen gestiegen und haben mich alleine stehen lassen.

Aber ich bin dann noch einmal zum Teich gegangen. Und da waren Taucher zugange, die ganz merkwürdige Geräusche von sich gaben. Damit dann auch alle mitbekommen, dass getaucht wird, habe ich durch lautes Bellen auf die Boje hingewiesen, die in einer ungefähr knietiefen Ecke des Teiches schwamm. Herrchen hätte nur zu gerne “gib her!” gesagt… Smile

Bilder folgen am Wochenende oder vielleicht vorher bei Indi.

Herzlichen Glückwunsch!

Heute hat ja wieder die ganze Welt Geburtstag. Also herzlichen Glückwunsch DJ, Deria, Prado und meine über alles geliebte Muna. Wir wünschen euch bestes Wetter, lange Spaziergänge, viele Spielzeuge und immer eine handbreit Futter im Napf. Smile