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Testlauf, Teil 1.

Letz­ten Sams­tag hat­ten wir ja Test­lauf. Bereits die bis­he­ri­gen Test­läufe waren sehr span­nend, weil es dort kei­ner­lei Hil­fe­stel­lun­gen gibt. Das för­dert das Ver­ständ­nis von Hund und Hun­de­füh­rer ganz enorm. Bei den bis­he­ri­gen Test­läu­fen war aber immer klar: Es führt eine Spur von der Abgangs­stelle zum Hel­fer und die Geruchs­probe im Beu­tel passt zu die­ser Spur.

Wir haben jetzt die Sache mal etwas span­nen­der gemacht. Wir hat­ten zwei Beu­tel zur Wahl. In einem war — wie bis­her auch — ein Geruch, der an der Abgangs­stelle zu fin­den ist und bei dem man auch eine Ver­steck­per­son fin­det. Im ande­ren Beu­tel ist kein Geruch (das macht es noch etwas einfacher).

Der Hun­de­füh­rer muss nun aus dem Ver­hal­ten des Hun­des lesen, wel­cher Beu­tel wel­cher ist.

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Zum Thema Lesen: In die­sem Fall ist Wursch­tis Ansage sehr deutlich. Smile

Wenn man — so wie wir — zuerst den Beu­tel zieht, in dem kein Geruch ist, dann muss man auch noch den zwei­ten Beu­tel arbei­ten und auch den Hel­fer finden.

Die­ser Test­lauf war sehr gut. Das heißt nicht, dass wir auf direk­tem Weg den Hel­fer gefun­den haben. Aber wenn ich mir sicher war, dass wir falsch sind, konnte ich sagen, bis zu wel­chem Punkt ich mir sicher war, dass wir rich­tig waren. Und das hat alles gepasst (in die­sem Fall). Jetzt heißt es, dass wir das mit einer grö­ße­ren Kon­stanz brin­gen müs­sen, damit wir als Team immer ver­läss­li­cher arbeiten.

Zum Thema Man­trai­ling bzw. Geruch hört man immer wie­der die unter­schied­lichs­ten Sachen. Wie lange eine Spur ver­folgt wer­den kann zum Bei­spiel. Ein ande­rer, heiß dis­ku­tier­ter Punkt ist die Temperatur.

Die Tem­pe­ra­tu­ren in den letz­ten Wochen waren ja teil­weise deut­lich im Minus. Bei unse­ren Test­läu­fen herrsch­ten meist Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen –6°C und –12°C. Die Spu­ren lagen zwi­schen 20 Minu­ten und 2 Stun­den. Unsere Erfah­rung: Es ist ham­mer­hart und sehr anstren­gend für die Hunde! Aber es ging und die Tem­pe­ra­tu­ren hat­ten zur Folge, dass die Hunde — trotz der Anstren­gung — recht lange durch­ge­hal­ten haben.

Joshi, das gefährliche Tier!

Wir hat­ten letz­ten Sonn­tag Damen­be­such. Ok, die dazu­ge­hö­ri­gen Nackt­na­sen waren getrennt­ge­schlecht­lich. Und ich habe ganz schön Rabatz gemacht, als die Nackt­na­sen bei uns vor der Haus­tür standen.

Ich habe aller­dings blitz­schnell fest­ge­stellt, dass die bei­den gut gefüllte Fut­ter­ta­schen dabei hat­ten und auch sehr gut damit umge­hen kön­nen. Die waren also genehmigt. Smile

Als dann deren Auto auf­ging, kamen zwei ebenso unter­schied­li­che Damen­cha­rak­tere her­aus, wie wir unter­schied­lich sind. Wir waren also zwei, die eher etwas dis­tan­ziert sind und zwei, die sich sofort fan­den. Smile Es ergab sich sofort ein Renn­spiel der Extra­klasse, das auch den gesam­ten Spa­zier­gang an.

Manch­mal musste man aber wirk­lich fast Angst haben, denn hier sieht der Zwerg schon aus, als ob er die arme Chi­vas gleich mit sei­nen Kral­len bear­bei­ten wollte.

Und hier sieht er fast wie ein­Wer­wolf aus, der zum fina­len Sprung ansetzt.

Die bei­den hat­ten aber wirk­lich sehr viel Spaß. Und bestimmt fin­den wir auch noch ein paar Bil­der, die das belegen. Smile

 

 

 

Halbjahreszeugnis: Versetzt nach Klasse IV

Bei uns im Ver­ein lau­fen mal wie­der Test­lauf­wo­chen. Dort wer­den wir intern über­prüft, ob das Trai­ning denn auch etwas bringt. Und wenn es etwas bringt, wird man in die nächste Klasse ver­setzt. Eigent­lich ganz einfach.

Der Abschluss der Klasse I und der Klasse II ist schon sehr auf­re­gend, weil die Lei­nen­hal­ter ohne Hil­fe­stel­lung aus­kom­men müs­sen. Und es ist alles andere als ein­fach. Für uns stand heute der Abschluss der Klasse III an und dort wird es wie­der eine Stufe spannender.

Denn bis­her wusste der Hun­de­füh­rer, dass am Abgangs­ort eine Spur vor­han­den ist. Heute beka­men die Lei­nen­hal­ter zwei Beu­tel aus­ge­hän­digt. In einem war ein Geruch, der auch wirk­lich dort vor­han­den war. Im ande­ren war kein Geruch.* Ich habe mich heute um 11:00 Uhr ver­sucht. Herr­chen zog den ers­ten Beu­tel und setzte mich an. Ließ mich ein­mal vor­her anrie­chen, war­tete etwas und ließ mich dann noch ein­mal rich­tig rie­chen. Ich ging zwei Schritte, drehte mich um und schaute Herr­chen an. Der war­tete gefühlte 0,5 s und sagte „Nega­tiv!”. Und Dag­mar sagte: „Ja!” Das gab ordent­lich Party. Leicht ver­dien­tes Geld. Smile

Jetzt wuss­ten wir also, dass im zwei­ten Beu­tel ein pas­sen­der Geruch war und dass der Hel­fer ca. 900 m ent­fernt war. Heute war Herr­chen nicht ganz schlecht. Er hat näm­lich erkannt, wann ich ihm etwas gesagt habe. Also haben wir erst sehr viele Wege aus­ge­schlos­sen, bis wir uns nach ca. 40 Minu­ten zum Hel­fer vor­ge­ar­bei­tet hat­ten. Super! Wie­der Party. Wurst von der Hel­fe­rin (vie­len Dank an Sarah), Wurst von Herr­chen und Kat­zen­fut­ter von Dag­mar. Super, so eine Prüfung. Smile

Heute Nach­mit­tag war Frau­chen dann mit dem Zwerg dran. Und das hat Dag­mar vor ein Pro­blem gestellt. Der Zwerg roch in den Beu­tel und war nach 7 Minu­ten am Hel­fer! Aber: Es war der Beu­tel, in dem nichts war.*

* Der Beu­tel, in dem der neu­trale Geruchs­stoff steckte, stammte aus dem Auto des Hel­fers. Joshi hat das also gereicht, um einen Refe­renz­ge­ruch zu fin­den. Nun sage noch mal einer, dass Hun­de­na­sen nicht genial sind. Und Hut ab vor dem Zwerg!

Fangen. Wir müssen es üben.

Man sagt den Bri­ards ja eine etwas „merk­wür­dige” Auge-​​Maul-​​Koordination nach. In mei­nem Fall stimmt das auch. Auch wenn es manch­mal bes­ser ist als letzte Woche.

Hier sieht man schön, wie der Hun­de­ku­chen über­haupt keine Chance hat, in mein weit auf­ge­ris­se­nes Maul zu fal­len. Am Wurf hat es nicht gelegen. Smile

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Da staunt der Laie…

… und der Fach­mann wun­dert sich. Nicht, dass Herr­chen ein Fach­mann wäre! Nein, er hat gestaunt. Aber der Reihe nach.

Wir sind heute ganz früh auf­ge­stan­den, weil wir zum Trai­ler woll­ten. So früh, dass es noch für eine kom­plette Runde um unse­ren „unte­ren Teich” gereicht hat. Die­ser Teich liegt direkt am Wald. Also duf­tete es gaaaanz lecker nach Reh. Ich hatte den Bra­ten ja schon lange gero­chen, dass wir zum Trai­len woll­ten und wich Herr­chen nicht von der Seite. Aber der Zwerg meinte, dass er einen Zwi­schen­sprint ein­le­gen müsse.

Also stan­den Herr­chen und ich auf ein­mal alleine dort. Herr­chen sah dann auch, was los war, denn auf dem Boden war eine fri­sche Fährte. Smile  Wir gin­gen dann in die Rich­tung, in die Joshi ent­schwun­den ist und war­te­ten. Joshi ist ja zum Glück sehr schnell wie­der da. „Aaaaaah!”, dachte Herrchen,„Da kommt er ja schon wie­der!” Ja, da kam etwas. Es war aber nicht Joshi. Es war das Reh, das jetzt wohl schnell mal seine Fährte ver­wi­schen wollte. Keine 5 Sekun­den dahin­ter kam ein Wäl­ler in vol­lem Galopp aus dem Wald gekracht. Herr­chen rief „Joshi! Komm! Wir wol­len hier lang!” Und was pas­sierte? Joshi ließ das Reh (in Sicht­weite) Reh sein und kam mit uns. Ich war so baff, als das Reh an uns vor­bei raste, dass ich nicht ein­mal gezuckt habe.

Herr­chen war jeden­falls sprach­los vor Staunen! Smile

Winterfreuden (3)

Wenn das Wet­ter mit­spielt (und es hat am Sonn­tag mit­ge­spielt), dann machen sogar Abruf­übun­gen Spaß. Also auch uns Hun­den und nicht nur den Menschen. Smile

Joshi, der Stre­ber, rennt gleich beim Ruf los wie ein Beknackter.

Aber immer­hin schaut er sich um, ob ich denn auch mitkomme.

Aber dann gibt er wie­der rich­tig Gas, damit Herr­chen mit sei­ner Knipse auch rich­tig auf Tou­ren kommt.

Man bemerke: Die Oooohräääääänn!

Um die Zwer­gen­oh­ren scheint sich ein ganz eige­nes Schwer­kraft­feld auszubilden.

Aber nur temporär.

Und manch­mal sind die ab(-geschnitten). Das liegt dann aber eher am Fotografen.

Und wäh­rend Joshi schon for­mat­fül­lend ist…

… komme ich dann auch. Smile

Nicht ganz so schnell, aber umso eleganter. Smile

Und wie es aktu­ell mit dem Fan­gen aus­sieht, zei­gen wir euch demnächst.

 

Winterfreuden (2)

Unsere Wochen­en­den sehen jetzt meist etwas anders aus. Frau­chen hat ja ihre erste eigene 1. Klasse als Klas­sen­leh­re­rin. Und trotz redu­zier­ten Stun­den hat sie tie­risch viel Arbeit. Und so kommt es, dass Herr­chen am Wochen­ende meist alleine mit uns raus­geht. Das hat zur Folge, dass er keine Knipse dabei hat.

Heute war es aber anders. Das lag viel­leicht auch ein wenig am Wet­ter, denn wir hat­ten heute ganz tol­len Son­nen­schein und wir hat­ten wie­der ein wenig Schnee.

Also waren wir heute auf unse­rer „Spiel­wiese” an den Pfau­en­tei­chen. Dort kann  man genial ren­nen und mit Stöck­chen spie­len, bud­deln und auch ein wenig im Ufer­be­wuchs stö­bern (was aller­dings ver­bo­ten ist).

Der Zwerg zeigt Zunge.

Im Frei­flug.

Die Augen bei Frau­chen, die den Stock wirft.

Und dann hinterher.

Gleich hat er ihn.

Hilfe! Das Ding lebt!

Hilfe! Wirk­lich! Es lebt!

Aaaaaah!

Wie ein Aal! Der Stock!

Wohl ein Zit­ter­aal, so wie die Fri­sur sitzt.

Es ord­net sich.

So. Doch noch erlegt! Und Abtransport.

Und noch einmal!

Der Typ hat wirk­lich eine gute Figur, oder?

Ich war auch dabei! Das zei­gen wir euch später.

Winterfreuden (1)

Ja, Freunde! Wir waren im Win­ter­schlaf. Zumin­dest, was das Blog­gen angeht. Das heißt aber nicht, dass wir nichts gemacht haben. Denn wir hat­ten Glück und hat­ten im Dezem­ber schon etwas Schnee. Und im Dezem­ber braucht man Schnee, weil das die ideale Zeit ist, um mit ein paar net­ten Leu­ten an der Eis­bar zu stehen.

Aber bevor man das macht, muss die Eis­bar von den Sicher­heits­be­auf­trag­ten abge­nom­men wer­den, ob sie auch sicher steht.

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Neben der Spur.

Also heute haben die Nackt­na­sen wie­der gepennt. Nur am Schwa­feln sind sie und dann muss ich das ausbaden.

Was war pas­siert? Unsere Hel­fe­rin Judith ist rechts an dem gel­ben Gebäude (sieht mal gleich im Video) vor­bei gelau­fen, hat es umrun­det und hat sich dann auf der lin­ken Seite hin­ter den Bus­sen ver­steckt. Und ich sollte natür­lich ihren Weg nachlaufen.

Jetzt hat Herr­chen aber die ganze Zeit mit Dag­mar geschwa­felt und jetzt wuss­ten sie nicht mehr, wo denn Judiths Spur liegt.

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Wie man sieht, war sie nicht dort, wo Herr­chen mir das erste Mal den Beu­tel gezeigt hat, denn ich schaue ihn nur fra­gend an. Sie war auch nicht da, wo ich den Rüs­sel im Beu­tel hatte, denn ich starte nicht. Ich wollte sie mir suchen, habe aber nur die „leichte Spur” im Hoch­wind bekom­men. Das funk­tio­niert aber auch. Smile Und es hat auch seine Berech­ti­gung, denn damit kann man Wege abkür­zen, wie man sieht. Bei­spiels­weise könnte man damit sehr viel schnel­ler einen Jog­ger fin­den, der am Kilo­me­ter 9,8 sei­ner 10 km-​​Rundtour umge­kippt ist. Es ist aber eigent­lich nicht das, was die Nackt­na­sen sehen wollen.

In der zwei­ten Suche sieht man aber, dass ich durch­aus auch der einem lie­gen­den Spur­ver­lauf fol­gen kann. Smile

Passend zum Thema: Freeeeeeeeze!

Die deut­sche Spra­che ist an eini­gen Ecken und Kan­ten ja uncool. Smile Sie ist nicht schlecht, aber manch­mal ein­fach nicht läs­sig genug. Stel­len wir uns mal fol­gende Situa­tion vor:

Zwei Hunde toben am Strand und spie­len Räu­ber und Gen­darm. Neh­men wir mal wei­ter an, dass Joshi der Räu­ber ist und ich bin der Gendarm.

Hier kommt der Räu­ber und raubt Frau­chen einen Hun­de­ku­chen. Hier kli­cken, um den rest­li­chen Bei­trag zu lesen! »