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Emil hat ja berechtigterweise gefragt, wer den Schnee vom letzten Wochenende bestellt hat. Ebby hat wiederum gemutmaßt, dass Emil die Bestellnummern verwechselt haben könnte.
Jetzt müssen wir gestehen: Mein Herrchen hat’s bestellt. Und er hat wirklich die Bestellnummern verwechselt. Er hat nämlich nicht die 88989 für Winter und massig Schnee bestellt, sondern die 89898 für Wintersturm mit massig Schnee. Und so sah es am Samstag bei uns auch aus. Da hat Herrchen dann noch schnell einmal 88989 nachbestellt. Und warum? Er wollte gerne noch einmal Fotos von mir im stiebenden Schnee machen. Wir hatten ja alles in den letzten Wochen, aber diese Wetterlage hatten wir nicht. Wir bitten also alle, die unbeteiligt in den Genuss des Schnees gekommen sind um Entschuldigung.
Kommen wir aber zum Ergebnis: Jetzt ging es also “nur” noch darum, mich zum Toben anzuregen. Das geht mit Handschuhen allerdings ganz einfach!

Und Frauchen muss sich ganz schön lang machen, damit ich nicht an den Handschuh komme. Weiterlesen »
Die Geschichte des Briads und des Fangens ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Es gibt ja immer noch Leute, die hartnäckig behaupten, dass wir Briards nicht fangen können. Aber die folgenden Bilder zeigen, dass wir einfach nur eine andere Taktik beim Fangen verfolgen. Heute morgen waren wir im Wald und haben das schöne Wetter genossen. Und Herrchen hatte seine Sahnelinse dabei. Und die hat Erstaunliches zu Tage.
Es begann mit einer Trainingseinheit in meinem Lieblingssport: Hundekuchenwerfen. Dazu wirft Frauchen einen Hundekuchen.

Ich renne hinterher und…

finde ihn… Nicht.

Ey, das war gegen die Sonne. Da kann man doch gar nichts sehen. Also machen wir das jetzt anders. Fangen! Dazu lässt Frauchen einen Hundekuchen über meiner Schnauze fallen.

Ok, man sieht, dass Briards beim Fangen nicht unbedingt immer eine gute Figur machen. Aber ich habe den Hundekuchen gefangen.

Der Trick besteht nämlich darin, dass man den Hundekuchen an der Schnauze vorbeifallen lässt…

… dann blitzartig zuschnappt. Hamm! So geht das auf briardsch.

Und hier noch einmal aus der Bewegung. Hundekuchen kommt, Schnabel auf, es sieht so aus, als ob man meilenweit vorbeischnappt…

… und dann blitzartig zuschnappen. Hamm! Ok, wenn man genau hinsieht, war das ein Fehlversuch. Ich sagte ja bereits, die Sonne blendet so.

Zur Strafe üben wir noch das Kommando “ablegen!” Das hasse ich! Und weil ich schon weiß, was kommt, zeige ich hier auch schon meine Begeisterung und mache einen auf Wurschti, der kleine Vampir.

Aber dann schmeiße ich mich doch hin. Aber natürlich nicht, ohne noch einen Protestbeller von mir zu geben. Übrigens: So liege ich erst seit der Goldakupunktur. Sonst habe ich immer hinten auf der Seite gelegen. Das mache ich zwar immer noch sehr oft, aber zumindest liege ich jetzt manchmal schon korrekt.

Aber was ich von diesem doofen Kommando halte, zeige ich Frauchen dann doch noch!

Im nächsten Artikel machen wir dann noch ein schreckliches Geständnis…
Der Winter fängt ja allmählich an zu nerven. Es ist ja nicht nur so, dass einem immer die Schneekluten an den Pfoten kleben, die Wegeauswahl sehr eingeschränkt ist oder meine Leute immer Schnee schippen müssen.
Viel schlimmer ist eigentlich, dass mein Garten immer noch weitgehend blockiert ist. Und das nicht nur tagsüber, sondern auch abends, wo man doch im Sommer immer noch aufpassen kann, dass sich niemand anders im Garten rumtreibt.
Also muss eine Ersatzbeschäftigung her. Und die heißt: Stofftiere ausweiden! Meine Auswahl an Stofftieren kennt ihr ja schon, aber momentan muss der Verbrecher-Bär wieder herhalten.

Wenn man diese Tiere nur lange genug “bespielt”, kann man das Repertiore deutlich erweitern, denn diese Spezies vervielfachen ihre Körperöffnungen im Laufe der Zeit.

Und was ein richtiger Briard ist, der liebt es natürlich auszupacken..

Also wird immer wieder das Teil bewegt, um dann anschließend weiter ausgeweidet zu werden.

Herrchen, kannst du mal halten, der Bär könnte noch ein paar Körperöffnungen vertragen. Du kannst aber auch gerne das Zeugs wieder reinstopfen, damit ich es gleich wieder rausholen kann.

Es geht wirklich wie am Fließband. Rüssel rein, reinbeißen, Rüssel raus, ausspucken.

Was wollt ihr mir denn mit diesem Bild sagen?

Iiiiiiccccchhh? Ich habe mit dieser Unordnung nichts zu tun. Ich schwöre! Aber es wäre nett, wenn ihr das Zeug ein bisschen wegräumen könntet, ich bin jetzt müde und würde mich gerne hinlegen. Aber nicht, solange hier so viel Zeugs rumliegt!
Und? Womit vertreibt ihr euch so die Zeit, wenn eure Nacktnasen denken, dass sie einen friedlichen Fernsehabend haben werden?
EDIT: In DJs Blog sieht man wieder, dass wir irgendwie verwandt sein müssen.
Die Prioritäten im Leben legt ja jeder für sich etwas anders aus. Und auch mal “flexibel”, also muss nicht das, was gestern noch wichtig war, heute auch noch wichtig sein.
Je später der Abend, desto verpennter das Wurschti, sagt schon ein altes Sprichwort. Das bedeutet in der Praxis, dass spät am Abend beinahe alles passieren kann und ich mich nicht darum kümmere. Also fragte mich Herrchen gestern Abend, als ich schon im Schlafzimmer auf meinem Platz lag “Du, Wurschti? Wollen wir morgen wieder suchen?”. Nie hätte Herrchen erwartet, dass ich wie von der Tarantel gestochen aufspringe und mich zielstrebig auf den Weg Richtung Ausgangstür mache. Er rief dann noch hinterher “Wurschti, ich sagte morgen!” Daraufhin ging ich zu Frauchen ins Badezimmer und ließ mich trösten, sodass sie Herrchen dann sagte, dass ich irgendwie komisch sei.
Heute morgen stand Herrchen dann auch früh auf. Ich blieb aus Protest liegen. Aber nicht lange, denn als er anfing, Frikadellen zu schnippeln, schob sich auf einmal ein Rüssel, der die ganze Zeit Tack-Tack-Tack machte, zwischen seinen Körper und die Arbeitsplatte. Ich war aber noch ganz entspannt. Dann holte Herrchen den heiligen Mantrailing-Rucksack rein. Von diesem Zeitpunkt an waren wir siamesische Zwillinge. Jedenfalls schien es so, weil ich nicht mehr von seiner Seite wich.
Am Treffpunkt war ich dann sehr höflich, denn ich begrüßte Dagmar (!!!) und Hanna mit fröhlich erhobener Rute. Ok, es war nur ein kurzer Gruß, aber der Etikette war genug getan.
Dann durfte ich als erster Hund an den Start. Wir suchten wieder in der Feldmark, die Suchstrecke betrug ca. 500 m bei nicht ganz zu vernachlässigendem Wind. Ich startete etwas verhaltener als letzte Woche, zog dann aber gut im Tempo an. Und die Nase trug ich zu Herrchens Begeisterung sehr häufig tief. Wir liefen also so den Weg entlang und am Ende des Weges bog ich in ein Waldstück ein, an dessen hinterem Ende wir eine Hanna fanden. Super, es gab dafür keine Bröckchen Frikadelle und hinterher noch ein tolles Spiel mit dem Dotti.
Auf dem Weg zur zweiten Suche sah ich sie dann. Kinga! Kinga finde ich total klasse (wie alle Rüden), denn die riecht das ganze Jahr über extrem lecker. Aber heute roch sie noch interessanter, denn ihre nächste Hitze steht an. Und weil hier im Ort ja auch alles läufig ist, was geht, war ich schon etwas vorbelastet. Herrchen musste sich also wirklich anstrengen, mich von ihr (und ihren Pissstellen) fern zu halten, weil von dort aus ein seltsamer Magnetismus auszugehen schien. Jedenfalls zog mich das alles magisch und mit extremem Nachdruck an.
Dementsprechend war meine zweite Suche auch nicht mehr Hanna, sondern Kinga gewidmet. Zu deutsch, es ging gar nichts, und selbst als ich Hanna nach viel hin und her gefunden hatte, waren sowohl Hanna als auch die Frikadelle völlig uninteressant. Ich war jedenfalls völlig durch den Wind, hyperventilierte beinahe auf dem Rückweg und sprang direkt ins Auto, obwohl ich sonst immer die Rampe benutze.
Jetzt probiere ich im Garten etwas runterzukommen. Der Regen und die Sonne der letzten Tage haben die Berge unglaublich zusammensacken lassen. Aber das zeige ich euch dann später.
Hoshi meinte ja, dass wir gestern kein Mantrailing, sondern eine Lawinensuche gemacht haben. Und das sind wir heute Nachmittag losgegangen, um zu sehen, ob wir für Hoshi nicht auch noch eine Herausforderung finden können.

Mal die Augen offen halten. Von meinem Dominanzhügel kann man sehr viel sehen und dann fallen einem auch immer gute Dinge ein.

Seitdem auch bei uns endlich die Straße freigefräst wurde, kann man wieder viel besser schauen. Und so sieht es übrigens aus, wenn die armen Passanten bei uns vorbei müssen.

Aaaah, da fällt mir etwas ein. Wo ist denn eigentlich der ganze Schnee, der jetzt nicht mehr bei uns in der Straße liegt?

Richtig, der liegt jetzt auf einem Parkplatz. Und da habe doch eine Idee!

Hmmmm, wie stelle ich das bloß an?

Ok, vielleicht hilft Frauchen mir?

Nee, muss ich wohl doch alleine machen.

So! Fertig!

Schnell noch einen Blick von diesem gigantischen Dominanzhügel und…

… dann kommt hier deine Aufgabe, Hoshi! In diesem Schneefeld liegt genau ein Arbeitshandschuh! Ist doch kein Problem für dich, oder?

So sehen übrigens momentan die Bäume aus. 
Große Änderungen vollziehen sich momentan.
Gestern zum Beispiel haben wir die ersten Frühlingsboten gesehen. Nein, keine Blumen, sondern Kraniche. Und somit ist es auch kein technischer Defekt, wenn das Thermometer tagsüber keinen horizontalen Balken vor den Zahlen zeigt.
Und heute? Heute klingelte Herrchens Wecker um 6:30 Uhr. Das konnte nur eins heißen: Die Mantrailing-Saison ist wieder eröffnet.
Und Herrchen hat meine Vorfreude richtig ausgekostet. Er hat gaaanz langsam unseren Rucksack gepackt. Das Geschirr, die Suchweste, die Schleppleine, Handschuhe, Wassernapf und Wasser, Klicker und — ganz wichtig — mehrere Schälchen mit Harzkäse (nicht von der Rückrufaktion betroffen) und gebratenem Hähnchen. Von da ab bin ich Herrchen nicht mehr von der Seite gewichen.
Beim Suchen waren dann noch Gina und Deles dabei. Und dann kam Dagmar. Deles und Gina sind gleich auf Dagmar zugestürmt und haben sie begrüßt. Ich wollte sie nicht überfordern und habe die Begrüßung etwas nach hinten geschoben und etwas dezenter gehalten. Aber: Ich habe sie begrüßt und damit ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt.
Leider hatten wir heute keinen Helfer, nein, besser gesagt, einen festgefahrenen Helfer. Hanna hat uns aus der Patsche geholfen, hatte sich aber leider festgefahren und konnte nicht rechtzeitig da sein. Also hat Herrchen die erste Runde Helfer übernommen. Und wie er da so in der Feldmark war und probierte, eine Eberesche nachzuahmen, um sich möglichst wenig von den anderen Bäumen zu unterscheiden, kam ein Jäger in seinem Auto vorbei. Und es war ein Jäger aus dem Lehrbuch, denn er fuhr und telefonierte und irgendwann kam ein Drahthaar hinterhergelaufen. Herrchens Tarnung war so perfekt, dass er nur Herrchens Witterung hatte und kurz knurrte, ihn aber optisch nicht wahrgenommen hat.
Dann kam Deles und hat Herrchen zielsicher gefunden. Und danach hat Gina das ebenso perfekt gemacht. Und dann war auch Hanna da und ich durfte Hanna suchen. Kaum war ich aus dem Auto, wollte ich auch schon los. Aber ich musste mich noch gedulden, bis Herrchen mich umgezogen hat. Und dann ging es los: Rüssel in die Tüte, einatmen, Suchwort und los! Los heißt, dass ich losgerannt bin ich Herrchen hinterher flog. Wir sind also kurz unter der Lichtgeschwindigkeit den Weg entlang, ich habe sogar die ganze Zeit die Nase unten gehabt, bin richtig abgebogen und stand dann gleich vor Hanna. Super, ein Klick, dann gab es Harzkäse und hinterher haben wir gaaaaanz lange mit dem Dotti gespielt. Super.
Die zweite Suche ging genauso los. Wir sind den Weg hinaufgestürmt, aber Hanna war jetzt auf der anderen Seite der Kreuzung. Und der Wind kam genau aus ihrer Richtung. Also habe ich — wie auch Deles und Gina vor mir — die Abkürzung direkt über das Feld genommen. Und die Gina und Deles vor mir, spürte auch ich einen Ruck in der Leine, kurz bevor ich Hanna erreichte. Und wie bei Deles und Gina lag es auch bei mir daran, dass mein Leinenhalter einen Bauchklatscher gemacht hat. Das Feld war gleichmäßig verschneit, aber kurz vor dem Weg war eine Stelle, an der der Schnee etwas tiefer war… Dagmar hatte jedenfalls ihren Spaß, denn sie stand so, dass sie alle Bauchklatscher korrekt in der B-Note bewerten konnte. 
Jedenfalls haben wir ein ganz großes Lob bekommen. Denn alle waren top motiviert und alle hatten ein Mordstempo drauf. Freuen wir uns doch schon mal auf nächste Woche! Ich bin auf jeden Fall dabei. 
Gestern habt ihr ja gesehen, dass unser Garten immer noch geschlossen ist. Aber wenn man mal einen auf krank macht, dann bekommt man nahezu jeden Wunsch erfüllt. Also habe ich mir gewünscht, dass ich meinen Garten wiederbekomme. Und Herrchen hat sich ordentlich ins Zeug gelegt.
In erster Linie brauche ich nämlich meinen Garten dafür, um schön in der Sonne zu liegen und in den Garten zu schauen. Das mit der Sonne hat ja schon geklappt.

Die Aussicht zu den Seiten lässt allerdings noch etwas zu wünschen übrig…

… genau wie die Aussicht in den Garten selbst. Hier musste ich Nachbesserung beantragen.

Herrchen schaufelte also weiter. Und ich muss mal Qualitätskontrolle machen.

Und Hopp!


Lass mich mal durch, ich muss mal schauen, ob die Aussicht von hier oben noch stimmt.

Na ja, geht so! Die Schneeberge um mich herum schränken mich in meinem Kontrollwahn schon etwas ein.

Aber egal! Ich muss hier auf meinen Posten. Zumindest kurzzeitig.

Denn wozu ist ein Garten denn vor allem da? Richtig! Zum Spielen! Also ich wäre dann so weit, dass wir spielen können.

Wenn nicht gleich Spielgesellschaft kommt, nehme ich meine Geisel auseinander, rupfe ihr den Kopf ab und nehme sie aus!
Hat geklappt. Aber nicht so, wie ich eigentlich wollte. Ich musste dann nämlich reinkommen und musste Herrchen am Haupteingang überwachen, denn der war auch seit Freitag nicht mehr zugänglich…
Aber jetzt drehen wir bestimmt gleich noch eine schöne Runde!
P.S.: Heute Morgen gab es eine mittelmäßig große Portion gekochtes Putenfleisch mit gestampften Kartoffeln. Hoffentlich hat das bald ein Ende. Ein Gekochtfresser kommt ja gleich nach einem Warmduscher! 
Heute morgen bin ich schweißgebadet aufgewacht, denn ich hatte einen ganz fiesen Traum.

Ich hatte geträumt, dass ich gestern ganz doll Durchfall hatte. So doll, dass sogar Blut mit dabei war und Frauchen mit mir in die Tierklinik gefahren ist. Dort mussten wir erst warten, dann musste ich geröntgt werden und wurde mit vielen Spritzen traktiert. Boah, was für ein Horrortrip! Aber wenn ich schon mal wach bin, kann ich ja schon mal die Frühstücks-Bestellung für den Zimmer-Service fertig machen.
1. Eine Kleinigkeit Pferdefleisch mit roter Bete.
2. Ein paar Frühstücks-Würstchen, so in etwa 5.
3. Gebratene Hühnerherzen mit Hüttenkäse.
4. Eine kleine Variation von Käsesorten.
Prima, dann klapperte mein Napf! Wollen wir doch mal sehen.

Wer, bitte, hat denn das bestellt? Wo ist denn mein Fressnapf? Die Stelle war aber richtig, wie die Spuren an der Wand von den letzten Fress-Schlachten belegen. Und der Hinweis im oberen Teil des Bildes spricht doch Bände.
Irgendwie graut mir, dass das doch kein Traum war. Und mir graut auch, dass wir heute noch einmal zur Tierklinik müssen. Falls wir aus dem Haus kommen, denn in den letzten Tagen haben wir noch einiges oben drauf bekommen.

Aus der Waschküchentür kann man mittlerweile kaum noch rausschauen.

Ähnliches Bild bei der Stalltür.

Und an der Seite wächst auch zusammen, was zusammen gehört: Die Schneewehe von unserem Haus und die Schneewehe vom Parkplatz.
Irgendwann waren wir dann wieder da und heute gab es auch nicht mehr so viele Spritzen. Dazu hat die Tierärztin auch gesagt, dass ich kleine Portionen Schonkost bekommen könnte.

Ich hatte jedenfalls Kohldampf ohne Ende. Und was hilft da? Der Dackelblick. Den beherrsche ich total gut.

Schaut mal! Und schon schmilzt Frauchen dahin, kocht mir Reis und Huhn und serviert mir das in unendlich großen homöopathischen Portionen.

Mir egal! Was man hat, hat man! Besser also noch mehr hungern!

Hamm! Lecker. Schmeckt echt gut, auch wenn es viel zu wenig war.
Aber zum Glück war und bin ich spitze drauf. Draußen bin ich rumgesprungen wie immer. Ok, nicht wie immer, denn wir haben versucht, im Wald zu laufen und ich war teilweise bis zur Schulter weg. Meine Nacktnasen waren teilweise bis zur Hüfte eingesunken, sodass wir für eine Mini-Runde echt viel Zeit gebraucht haben und hinterher total fertig waren.
Aber dann kam mein Freund Fino noch vorbei. Der war erst ein wenig lahm, denn ich musste erst seinen Spielschalter umlegen. Der liegt bei ihm mitten auf dem Kopf und man muss ich kräftig reindrücken! Wumms! Dann ging’s aber los! 
So, nach der dritten Portion Huhn stellt sich der Ansatz eines Sättigungsgefühls ein und ich kann beruhigt etwas schlafen. Hoffentlich träume ich nicht wieder so einen Quatsch!
So ein Wochenende ist ja momentan eine Geduldsprobe. Momentan, denn nächste Woche ist hoffentlich wieder Mantrailing und dann sind wir endlich wieder in unserem gewohnten Trott.
Aber dieses Wochenende musste ich noch geduldig sein und auf meinem Dominanzhügel thronen, während die Nacktnasen noch so unwichtige Sachen wie frühstücken, anziehen oder Wäsche waschen machen müssen.

Also regiere ich, König Wurschti vom Mönchstalweg, Herrscher über den Dammgraben und das Waldseebad, einsam von meinem Hügel und harre der Dinge, die da geschehen mögen.
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Das hat Frauchen heute zu Herrchen gesagt. Warum? Das erzähle ich euch gerne.
Frauchen war heute — wie fast immer — mit dem Eve-Frauchen (und Eve) unterwegs. Meist kümmern Eve und ich uns unterwegs nicht besonders umeinander. Nur wenn wir wieder fast daheim sind, dann geht es los. Dann wird meist etwas getobt. Heute wurde etwas mehr getobt!
Wir sind wie die Irren immer wieder über einen Damm gefetzt und haben Kriegen gespielt. Dabei bin ich gerannt, wie Frauchen es selten gesehen hat. Am Ende des Damms haben sich Frauchen und das Eve-Frauchen getrennt. Ich war aber noch nicht fertig mit Spielen. Also bin ich hinter den beiden her, habe Eve gezwickt und bin hakenschlagend zu Frauchen zurückgelaufen. Und das gleich mehrere Male. Frauchen musste jedenfalls ihre Kinnlade festhalten, denn so etwas hatte sie bei mir noch nie gesehen.
Frauchen und Herrchen sind jedenfalls immer wieder positiv überrascht, wie ich mich seit der Goldakupunktur entwickelt habe. Zwar langsam, aber stetig.
Mal sehen, was ich für Herrchen am Wochenende auf Lager habe. 
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