Gestern war wirklich komisch. Ich war erst eine lange Tour mit Herrchen. Dann kamen nachmittags unsere spanischen Nachbarn zu Besuch und wir sind dann um unseren Teich gewatschelt..
Als ich mich dann abends schon auf mein Schlafkissen im Schlafzimmer begeben wollte, sagte Herrchen, dass das nicht ginge. Wie? Geht nicht? Komisch! Kurz danach schnappte sich Herrchen unseren heiligen Mantrailing-Rucksack und stieg ins Auto. Ich dachte, der arme Kerl fäht so oft alleine im Auto, da komme ich doch mit. Pünktlich kurz vor 23:00 Uhr trafen wir am Treffpunkt ein: Dem Gelände eines Kieswerks. Vielen lieben Dank an Dana, durch die wir dort suchen durften!
Es war ganz schön unheimlich dort. Es standen viele schwarze Gestalten herum, in der Ferne kläfften ein paar Hunde in einer Zwingeranlage und ein fahler Vollmond beleuchtete die Szenerie gespenstisch. Es kamen dann noch Hunde zu unserem Ausganspunkt, mit Lichter geschmückt, die Hundeführer mit Taschen– oder Stirnlampen. Ganz schön gruselig.
Herrchen und ich durften dann auch gleich starten. Ich war wohl schon etwas müde, denn Herrchen fehlte mein üblicher Leinenzug. Wir gingen dann einen laaaaaangen Weg (in die falsche Richtung) und kamen auf eine Wiese (Bild unten).
Auf dieser Wiese fing ich dann sogar an zu buddeln (Bild unten oder oben).
Daraufhin hat Herrchen mich zum Ausgangspunkt zurückgebracht und ich ging von mir aus in die entgegengesetzte Richtung weiter. Wir sind dann noch zwischen gigantischen Kieshaufen rumgelaufen (Bild unten, oben oder in der Mitte).
Aber gefunden haben wir den Helfer nicht.
Nach einer Pause durfte ich (es) dann noch einmal (ver-)suchen. Der Helfer stand jetzt ganz nahe und ich wäre fast vorbeigerannt. Aber so habe ich dann doch noch eine Party und einen Nachtschmaus bekommen und wir waren um 2:30 Uhr endlich im Bett.
Fazit der Chefredaktion: Der Titel eines Liedes lautet „what a diffierence a day makes”. In unserem Fall heißt das wohl eher „what a difference the night makes”. Ob es an Wurschtis Müdigkeit gelegen hat, an der Dunkelheit selber, ob die Ablenkung durch die Geräusche der anderen Suchhunde ihn aus dem Konzept gebracht hat… Keine Ahnung. Er wollte finden, war aber irgendwie nicht bei der Sache. Da haben wir wohl wieder etwas, das wir üben können.
Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und fand es total klasse, auf dem Gelände rumzustapfen und mich noch mehr auf den Hund zu verlassen, weil ich wirklich nicht viel sehen konnte.


Hey Wurschti,
Dein/Euer Terminplan die letzten Tage kann sich ja echt sehen lassen!
So eine Nachtsuche… hhmmm… hört sich sehr spannend an. Vielleicht sollten wir das auch mal versuchen. Die Fotos sind übrigens ganz aufschlussreich
LG und Wuff, der Nero
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Antwort von Wurschti, am 25.07.10 um 17:04 Uhr:
Hey, wir haben Urlaub. Da muss man doch etwas unternehmen. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Mantrailing kann man übrigens uneingeschränkt empfehlen. Die Hunde haben unglaublich Spaß an der Sache. Letzte Woche gab es einen interessanten Bericht:
Klick
Viele Grüße vom Wurschti-Herrchen
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Hallo Jörg,
wie immer grandiose Fotos. Bin ganz begeistert, weil ich auch mal vorteilhaft getroffen bin
.
Nach einigen freud‘schen Versprechern bei deinen Trainingskollgen, weiß ich was als nächstes auf dem Trainingsplan steht:
Eine Nacktsuche. Hui. Bin ich gespannt, haha.
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Antwort von Wurschti, am 26.07.10 um 08:52 Uhr:
Dagmar, auf diese Fotos bin ich wirklich ganz besonders stolz. Kaum Bewegungsunschärfe und keine roten Augen.
Wenn wir eine Nacktsuche machen, dann weiß ich schon wo ich bin: HINTER der Kamera!
Bis heute Abend,
Jörg
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Diese absolut beeindruckenden Photos haben mich fast vom Stuhl gerissen — da sieht man eben doch, was eine gute Kamera ausmacht
. Vor allem unsere TrainerTrulla — um 10Jahre jünger sieht sie da aus
…, fast hätte ich sie mit Hanna verwechselt (so von hinten photographiert und so…). Ich bin absolut stolz darauf, Mitglied einer solch tollen Hundeschule zu sein !!!
Beate mit AmyLotta
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Antwort von Wurschti, am 27.07.10 um 19:21 Uhr:
Beate, es gibt Sternstunden (Achtung Wortspiel) im Leben eines jeden Fotografen. Dieser Abend war einer dieser Momente.
Danke für dat Kompliment. 
LG vom Wurschti-Herrchen
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