Was passiert ist? Ein paar Neuerungen:
- Hatten wir heute das erste Mal Mantrailing und waren sogar zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
- Hatten wir heute das erste Mal bei Dagmar selbst Mantrailing.
Nachdem es ja die letzten zwei Wochen aus verschiedensten Gründen nicht geklappt hatte, dass wir mit dem Mantrailing anfangen konnten, haben wir das heute erfolgreich hinter uns gebracht. Und nachdem die Dagmar uns nach den unendlich vielen Trainingsstunden immer noch als Anfänger (bzw. die Fortgeschrittenen sind immer noch die anderen) beschimpft hat, hatte sie heute beschlossen, dass wir bei den Fortgeschrittenen mitsuchen dürfen. Der Gund für dafür ist allerdings alleine in ihrer Trainingskompetenz zu sehen, die einen sprunghaften Leistungsanstieg schon durch ihre schiere Anwesenheit bewirkt und ganz sicher eine weitere Steigerung nach sich ziehen wird. Oder so ähnlich. Da waren wir natürlich doppelt gespannt und haben deshalb auch in den sauren Apfel gebissen und mussten schon um 9:00 Uhr parat stehen.
Etwas Sorge machte meinen Nacktnasen gestern, dass ich auf einmal wieder lahmte. Aber Herrchen hat mich heute morgen geweckt und mich aufstehen lassen und war sehr positiv überrascht, dass ich keinerlei Anzeichen von Lahmheit hatte. Glück gehabt.
Mit von der Partie waren heute Finja und Joshi und die durften natürlich zuerst suchen, damit ich ehrfürchtig zuschauen und lernen konnte. Außerdem sagte Dagmar, dass wir bei mir mit einer einfachen Suche anfangen und dann — falls ich die schaffen sollte — noch eine schwerere hinterher machen. Die beiden suchten dann auch sehr gut, Joshi etwas verhaltener, Finja dafür umso enthusiastischer.
Dann war ich endlich dran und Herrchen war ziemlich erstaunt darüber, wie bei Dagmar eine einfache Suche aussieht. Vom Helfer war nämlich weit und breit nichts mehr zu sehen, als wir an den Startpunkt kamen… Soooo fortgeschritten waren wir dann wohl doch noch nicht. Aber wir haben uns nichts anmerken lassen und haben unser Ritual, das wir ja ziemlich lange nicht mehr gemacht haben, wie immer durchgezogen. Suchweste an, Schleppleine dran, Rüssel in die Tüte, Startwort und los ging’s. Und schon fing Dagmar an, Verbesserungen zu geben. Leine länger, immer hinter den Hund, … Da scheint Herrchen mehr Trainingsrückstand zu haben als ich, denn ich habe den Helfer ganz zielsicher gefunden und habe Käse, ein Spielzeug (von dem ich das Fell gleich abgezogen und verspeist habe) bekommen und als Herrchen die Sachen zusammengepackt hat, lag da noch eine Probierportion Rehlosung rum. Gar nicht so schlecht das Zeug. 
Die Menschen haben ja eher ein Problem mit dem Suchen denn wir Hunde. Und Dagmar hat das durchaus durchschaut und Herrchen immer gesagt, dass er mir ruhig mal vertrauen sollte. Auch wenn ich mal nicht direkt so suche, wie der Helfer gelaufen ist und ich auch mal kurz einer Wildfährte folge, so vergesse ich nicht, wie mein Auftrag eigentlich lautet. Hat sie gesagt.
Na ja, Herrchen hat dann der Dagmar mal zeigen wollen, was dabei rauskommt, wenn man mir vertraut. Bei der zweiten Suche habe ich nämlich mehrere etwas längere Abstecher von eigentlichen Weg gemacht. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Wir waren auf der Rücktour und ich habe auf den alten, aber eigentlich doch nicht sooo alten Spuren suchen müssen. Die Abstecher, die ich dann gemacht habe, hatten die Hunde vor mir größtenteils auch gemacht. Aber Herrchen war heute wirklich gnadenlos und hat mich machen lassen. Der Dank: Eine Schmarre auf der Stirn und eine auf seinem Rüssel und ich war wirklich beeindruckt, wie behende er mit seinen zwei ungeschickten Beinen durch die Brombeersträuche und das dichte Unterholz hoppeln kann.
Jedenfalls bewahrheitete sich Dagmars Text, denn ich kam immer wieder auf den Weg zurück und suchte ganz konzentriert weiter. Kein Anzeichen von Planlosigkeit, kein fragender Blick zu Herrchen, nein, ohne Dagmar auch nur eines Blickes zu würdigen bin ich an ihr vorbei und wieder ab in den Wald. Herrchens Gesichtsfarbe und der Wasserstand auf seiner Stirn zeigten allerdings an, dass er zumindest schon etwas müde war. Mir war das egal, ich habe weitergesucht. Irgendwann hat Dagmar dann aber den Helfer pfeifen lassen. Nicht, weil ich ihn nicht doch noch irgendwann gefunden hätte, aber die Suchgruppe danach wartete schon eine nicht unerhebliche Zeit darauf, auch endlich suchen zu dürfen. Nach dem Pfiff habe ich sofort den richtigen Weg gefunden und stand kurze Zeit später vor dem Helfer, der wohl auch froh war, dass er seinen Posten endlich verlassen konnte. Den Käse (sogar die doppelte Menge) hatte ich mir dann auch redlich verdient.
Jedenfalls kamen Herrchen und ich (beide) mit stolzgeschwellter Brust aus dem Wald. Das hatte Herrchen nicht erwartet, dass ich nach soooo langer Abstinenz noch so gut wusste, worauf es ankommt. Auf dem Parkplatz war Herrchen dann etwas kleinlauter, denn die wartenden Nackt– und Fellnasen schienen schon etwas ungeduldig zu sein… Da muss ich beim nächsten Suchen wohl mal etwas Gas geben.
Jetzt muss ich auf jeden Fall etwas schlafen, denn die zweite Suche war irre lang und anstrengend.
toll wurschti dass es wieder los geht bei dir! aber dass du so auf käse stehst…tststs, ich mag ja lieber fleischwurscht! läääääka!
ich geh jetz schlafen-waren grad 2 Stunden im Wald-lotte
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Hallo Surviver !
IHR HABT DAS GANZ TOLL GEMACHT !
Liebe, wenn auch fix und fertige Grüße,
Dagmar
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Hallo Wurschti,(ich darf das doch zu dir sagen,auch wenn wir uns heute nur kurz gesehen haben?)
Ich bin die Rieke ‚der zu diesem Zeitpunkt noch weisse Wuschel ‚der mit seinem Frauchen eeeewig warten musste,das du endlich den Käse findest.Aber lass man,ich war auch nicht die Schnellste in der 2.Mantrailingrunde.Hab heute davon gehört,das du so eine tolle HP hast und muss natürlich gleich mal meine Nase hier reinstecken.
Man sieht sich jetzt sicher öfter,aber ich werd noch ne Weile bei den Anfängern bleiben,denn mein Frauchen muss noch viieeel lernen.
LG Rieke
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wer bidde hat denn an dem Team Wurschti und Herrchen gezweifelt ?
5 für Beide
Stubs, Knuff Indi
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Lotti, also ich sehe keinen Grund für mich, dass ich keine Fleischwurst mag, nur weil auch vor Käse keinen Halt mache.
Fleischwurt gibt’s bestimmt nächste Woche.
Dagmar, du hast das auch ganz toll gemacht!
Rieke, kaum jemand kennt mich unter meinem Rufnamen und mein offizieller Name ist schon fast geheim.
Ich war auch nur zu Gast bei den Profis, weil dort einige abgesagt hatten. So konntet ihr etwas länger schlafen.
Indi, wenn man mich beim Hundekuchensuchen sieht und Herrchen beim Turnen, dann sind die Zweifel nicht von der Hand zu weisen. Nur hat, zum Glück, Mantrailing anscheinend weder etwas mit Hundekuchensuchen noch mit Turnen zu tun.
Darauf muss man aber auch erstmal kommen.
Platte Grüße vom Wurschti
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Da sollte sich mein Frauchen mal eine Scheibe von abschneiden. Die glaubt mir nämlich nie, dass ich auf einer ganz wichtigen Fährte bin und bremst mich dann total aus.
Weiter so Wurschti und schenk Deinem Herrchen mal ‘nen Helm.
Wuff
Emil
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Emil, das Problem kenne ich ja nur zu gut. Und irgendwie bin ich skeptisch, dass sich das Fehlverhalten der Nacktnasen jetzt außerhalb des Mantrailings ändert.
Helm ist eine gute Idee, aber damit bleibt er vielleicht trotzdem noch im Gebüsch stecken. Einen Power-Kurs im Sprint-Krabbeln wäre nicht schlecht.
Viele Grüße vom Wurschti
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Wurschti, du musst noch viel, viel schneller durchs Unterholz, solch ein Training tut deinem Herrchen nur gut
Wüffchen
Hoshi
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Ich hinterlasse beeindruckte Grüße
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