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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen (3)

Das Wetter wurde in der Schweiz von Minute zu Minute besser. Und damit wurde es auch wärmer. Also konnten wir die nähere Umgebung erkunden.

Schönes Panorama, gell?

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. (2)

Die Fahrt bis in die Schweiz war irgendwann geschafft. Mittlerweile war es schon dunkel, es schneite leicht und es war neblig. Ein wirklich toller Empfang. Auf unserer ersten Abendrunde konnte man dann aber schon die Sterne sehen. Und der nächste Tag empfing uns so:

Ein fantastischer Blick von der Terrasse unserer Chalets.

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Jaaaa, da sind wir mal wieder! Und zuerst vielen Dank für die Geburtstagsglückwünsche.

Unsere Nacktnasen haben uns (Joshi ist ja mittlerweile auch schon zwei geworden) ein ganz tolles Geschenk gemacht: Ein paar Tage in der Schweiz. Also sind wir am Tag vor Himmelfahrt ins Auto gestiegen und sind losgebügelt

Und weil die Schweiz irgendwie nicht ganz um die Ecke ist, mussten wir immer wieder Pause machen. Hier sind wir in der Nähe von Würzburg und genießen (noch) das schöne Wetter.

Langes Autofahren macht mich allerdings immer ziemlich müde (und hungrig). Da wird’s aber Zeit, dass wir das hinter uns bringen, damit wir bald mit dem Vergnügen anfangen können.

Das Wetter wurde übrigens immer schlechter, desto weiter wir nach Süden kamen. Erst wurde es bedeckt, dann regnete es, dann wurde es kalt (nur im Tunnel nach Bregenz waren es 25°C!) und dann schneite es. Wir waren ziemlich froh, dass wir noch Winterreifen drauf hatten. Wie es am nächsten Tag aussah, zeigen wir euch dann später.

 

Testlauf, Teil 1.

Letzten Samstag hatten wir ja Testlauf. Bereits die bisherigen Testläufe waren sehr spannend, weil es dort keinerlei Hilfestellungen gibt. Das fördert das Verständnis von Hund und Hundeführer ganz enorm. Bei den bisherigen Testläufen war aber immer klar: Es führt eine Spur von der Abgangsstelle zum Helfer und die Geruchsprobe im Beutel passt zu dieser Spur.

Wir haben jetzt die Sache mal etwas spannender gemacht. Wir hatten zwei Beutel zur Wahl. In einem war — wie bisher auch — ein Geruch, der an der Abgangsstelle zu finden ist und bei dem man auch eine Versteckperson findet. Im anderen Beutel ist kein Geruch (das macht es noch etwas einfacher).

Der Hundeführer muss nun aus dem Verhalten des Hundes lesen, welcher Beutel welcher ist.

Zum Thema Lesen: In diesem Fall ist Wurschtis Ansage sehr deutlich. Smile

Wenn man — so wie wir — zuerst den Beutel zieht, in dem kein Geruch ist, dann muss man auch noch den zweiten Beutel arbeiten und auch den Helfer finden.

Dieser Testlauf war sehr gut. Das heißt nicht, dass wir auf direktem Weg den Helfer gefunden haben. Aber wenn ich mir sicher war, dass wir falsch sind, konnte ich sagen, bis zu welchem Punkt ich mir sicher war, dass wir richtig waren. Und das hat alles gepasst (in diesem Fall). Jetzt heißt es, dass wir das mit einer größeren Konstanz bringen müssen, damit wir als Team immer verlässlicher arbeiten.

Zum Thema Mantrailing bzw. Geruch hört man immer wieder die unterschiedlichsten Sachen. Wie lange eine Spur verfolgt werden kann zum Beispiel. Ein anderer, heiß diskutierter Punkt ist die Temperatur.

Die Temperaturen in den letzten Wochen waren ja teilweise deutlich im Minus. Bei unseren Testläufen herrschten meist Temperaturen zwischen -6°C und -12°C. Die Spuren lagen zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Unsere Erfahrung: Es ist hammerhart und sehr anstrengend für die Hunde! Aber es ging und die Temperaturen hatten zur Folge, dass die Hunde — trotz der Anstrengung — recht lange durchgehalten haben.

Joshi, das gefährliche Tier!

Wir hatten letzten Sonntag Damenbesuch. Ok, die dazugehörigen Nacktnasen waren getrenntgeschlechtlich. Und ich habe ganz schön Rabatz gemacht, als die Nacktnasen bei uns vor der Haustür standen.

Ich habe allerdings blitzschnell festgestellt, dass die beiden gut gefüllte Futtertaschen dabei hatten und auch sehr gut damit umgehen können. Die waren also genehmigt. Smile

Als dann deren Auto aufging, kamen zwei ebenso unterschiedliche Damencharaktere heraus, wie wir unterschiedlich sind. Wir waren also zwei, die eher etwas distanziert sind und zwei, die sich sofort fanden. Smile Es ergab sich sofort ein Rennspiel der Extraklasse, das auch den gesamten Spaziergang an.

Manchmal musste man aber wirklich fast Angst haben, denn hier sieht der Zwerg schon aus, als ob er die arme Chivas gleich mit seinen Krallen bearbeiten wollte.

Und hier sieht er fast wie einWerwolf aus, der zum finalen Sprung ansetzt.

Die beiden hatten aber wirklich sehr viel Spaß. Und bestimmt finden wir auch noch ein paar Bilder, die das belegen. Smile

 

 

 

Halbjahreszeugnis: Versetzt nach Klasse IV

Bei uns im Verein laufen mal wieder Testlaufwochen. Dort werden wir intern überprüft, ob das Training denn auch etwas bringt. Und wenn es etwas bringt, wird man in die nächste Klasse versetzt. Eigentlich ganz einfach.

Der Abschluss der Klasse I und der Klasse II ist schon sehr aufregend, weil die Leinenhalter ohne Hilfestellung auskommen müssen. Und es ist alles andere als einfach. Für uns stand heute der Abschluss der Klasse III an und dort wird es wieder eine Stufe spannender.

Denn bisher wusste der Hundeführer, dass am Abgangsort eine Spur vorhanden ist. Heute bekamen die Leinenhalter zwei Beutel ausgehändigt. In einem war ein Geruch, der auch wirklich dort vorhanden war. Im anderen war kein Geruch.* Ich habe mich heute um 11:00 Uhr versucht. Herrchen zog den ersten Beutel und setzte mich an. Ließ mich einmal vorher anriechen, wartete etwas und ließ mich dann noch einmal richtig riechen. Ich ging zwei Schritte, drehte mich um und schaute Herrchen an. Der wartete gefühlte 0,5 s und sagte „Negativ!“. Und Dagmar sagte: „Ja!“ Das gab ordentlich Party. Leicht verdientes Geld. Smile

Jetzt wussten wir also, dass im zweiten Beutel ein passender Geruch war und dass der Helfer ca. 900 m entfernt war. Heute war Herrchen nicht ganz schlecht. Er hat nämlich erkannt, wann ich ihm etwas gesagt habe. Also haben wir erst sehr viele Wege ausgeschlossen, bis wir uns nach ca. 40 Minuten zum Helfer vorgearbeitet hatten. Super! Wieder Party. Wurst von der Helferin (vielen Dank an Sarah), Wurst von Herrchen und Katzenfutter von Dagmar. Super, so eine Prüfung. Smile

Heute Nachmittag war Frauchen dann mit dem Zwerg dran. Und das hat Dagmar vor ein Problem gestellt. Der Zwerg roch in den Beutel und war nach 7 Minuten am Helfer! Aber: Es war der Beutel, in dem nichts war.*

* Der Beutel, in dem der neutrale Geruchsstoff steckte, stammte aus dem Auto des Helfers. Joshi hat das also gereicht, um einen Referenzgeruch zu finden. Nun sage noch mal einer, dass Hundenasen nicht genial sind. Und Hut ab vor dem Zwerg!

Fangen. Wir müssen es üben.

Man sagt den Briards ja eine etwas „merkwürdige“ Auge-Maul-Koordination nach. In meinem Fall stimmt das auch. Auch wenn es manchmal besser ist als letzte Woche.

Hier sieht man schön, wie der Hundekuchen überhaupt keine Chance hat, in mein weit aufgerissenes Maul zu fallen. Am Wurf hat es nicht gelegen. Smile

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Da staunt der Laie…

… und der Fachmann wundert sich. Nicht, dass Herrchen ein Fachmann wäre! Nein, er hat gestaunt. Aber der Reihe nach.

Wir sind heute ganz früh aufgestanden, weil wir zum Trailer wollten. So früh, dass es noch für eine komplette Runde um unseren „unteren Teich“ gereicht hat. Dieser Teich liegt direkt am Wald. Also duftete es gaaaanz lecker nach Reh. Ich hatte den Braten ja schon lange gerochen, dass wir zum Trailen wollten und wich Herrchen nicht von der Seite. Aber der Zwerg meinte, dass er einen Zwischensprint einlegen müsse.

Also standen Herrchen und ich auf einmal alleine dort. Herrchen sah dann auch, was los war, denn auf dem Boden war eine frische Fährte. Smile  Wir gingen dann in die Richtung, in die Joshi entschwunden ist und warteten. Joshi ist ja zum Glück sehr schnell wieder da. „Aaaaaah!“, dachte Herrchen,“Da kommt er ja schon wieder!“ Ja, da kam etwas. Es war aber nicht Joshi. Es war das Reh, das jetzt wohl schnell mal seine Fährte verwischen wollte. Keine 5 Sekunden dahinter kam ein Wäller in vollem Galopp aus dem Wald gekracht. Herrchen rief „Joshi! Komm! Wir wollen hier lang!“ Und was passierte? Joshi ließ das Reh (in Sichtweite) Reh sein und kam mit uns. Ich war so baff, als das Reh an uns vorbei raste, dass ich nicht einmal gezuckt habe.

Herrchen war jedenfalls sprachlos vor Staunen! Smile

Winterfreuden (3)

Wenn das Wetter mitspielt (und es hat am Sonntag mitgespielt), dann machen sogar Abrufübungen Spaß. Also auch uns Hunden und nicht nur den Menschen. Smile

Joshi, der Streber, rennt gleich beim Ruf los wie ein Beknackter.

Aber immerhin schaut er sich um, ob ich denn auch mitkomme.

Aber dann gibt er wieder richtig Gas, damit Herrchen mit seiner Knipse auch richtig auf Touren kommt.

Man bemerke: Die Oooohräääääänn!

Um die Zwergenohren scheint sich ein ganz eigenes Schwerkraftfeld auszubilden.

Aber nur temporär.

Und manchmal sind die ab(-geschnitten). Das liegt dann aber eher am Fotografen.

Und während Joshi schon formatfüllend ist…

… komme ich dann auch. Smile

Nicht ganz so schnell, aber umso eleganter. Smile

Und wie es aktuell mit dem Fangen aussieht, zeigen wir euch demnächst.

 

Winterfreuden (2)

Unsere Wochenenden sehen jetzt meist etwas anders aus. Frauchen hat ja ihre erste eigene 1. Klasse als Klassenlehrerin. Und trotz reduzierten Stunden hat sie tierisch viel Arbeit. Und so kommt es, dass Herrchen am Wochenende meist alleine mit uns rausgeht. Das hat zur Folge, dass er keine Knipse dabei hat.

Heute war es aber anders. Das lag vielleicht auch ein wenig am Wetter, denn wir hatten heute ganz tollen Sonnenschein und wir hatten wieder ein wenig Schnee.

Also waren wir heute auf unserer „Spielwiese“ an den Pfauenteichen. Dort kann  man genial rennen und mit Stöckchen spielen, buddeln und auch ein wenig im Uferbewuchs stöbern (was allerdings verboten ist).

Der Zwerg zeigt Zunge.

Im Freiflug.

Die Augen bei Frauchen, die den Stock wirft.

Und dann hinterher.

Gleich hat er ihn.

Hilfe! Das Ding lebt!

Hilfe! Wirklich! Es lebt!

Aaaaaah!

Wie ein Aal! Der Stock!

Wohl ein Zitteraal, so wie die Frisur sitzt.

Es ordnet sich.

So. Doch noch erlegt! Und Abtransport.

Und noch einmal!

Der Typ hat wirklich eine gute Figur, oder?

Ich war auch dabei! Das zeigen wir euch später.